Die alpinen DSV-Teams setzen den Weltcup in Aspen (Damen) und Bad Kleinkirchheim (Herren) fort. Bei den Damen werden insgesamt sechs Athletinnen in den USA an den Start gehen. Mit dabei sind Fanny Chmelar (SC Partenkirchen), Kathrin Hölzl (WSV Bischofswiesen), Nina Perner (Rheinbrüder Karlsruhe), Maria Riesch (SC Partenkirchen), Susanne Riesch (SC Partenkirchen) und Gina Stechert (SC Oberstdorf).

Zur Abwechslung Eishockey
Die Damen nutzten die Reise von Lake Louise (CAN) nach Aspen (USA) für einen kurzen Zwischenstopp in Denver. "Wir haben in den letzten Wochen sehr konzentriert trainiert", sagte Bundestrainer Mathias Berthold. "Das Eishockey-Spiel der Colorado Avalanches gegen die San Jose Sharks zu sehen, war eine willkommene Abwechslung vor den nächsten Rennen in Aspen."


Susanne Riesch überzeugt bei NorAm-Rennen
Mit einem Sieg und Platz drei bei den sehr gut besetzten NorAm-Rennen in Winterpark fuhr sich Susanne Riesch vom SC Partenkirchen zurück in das Weltcup-Aufgebot für Aspen. "Mit diesen hervorragenden Leistungen hat sich Susanne rehabilitiert und für einen Weltcup-Einsatz empfohlen", so Mathias Berthold. "Wenn Susanne in Aspen so entschlossen und engagiert auftritt wie in Winterpark, ist sie eine echte Verstärkung für das Team und kann auch wieder punkten."

Maria Riesch: Rennen in Lake Louise haben Auftrieb gegeben
"Die Platzierungen in Lake Louise haben mir Auftrieb gegeben. (Nachberichte zum Ski-Weltcup in Lake Louise) Ich fühle mich fit und freue mich auf die nächsten Speed-Bewerbe in Aspen. Dass ich mich dort schwer verletzt habe, spielt keine Rolle mehr. Ich bin ja bereits im letzten Jahr auf dem Hang unterwegs gewesen."

Herren-Nachwuchs im Europacup
"Unsere Nachwuchsfahrer um Fritz Dopfer, Dominik Stehle und Daniel Fischer sind in Bad Kleinkirchheim nicht am Start", sagt Cheftrainer Christian Scholz. "Sie haben am heutigen Mittwoch ihr letztes Europacup-Rennen in Norwegen absolviert und werden sich nun auf die Europacups in Obereggen und St. Vigil vorbereiten, um dort eine optimale Leistung zeigen zu können."

Felix Neureuther: "Ich will auf jeden Fall starten"
"In den USA hatte ich mir einen viralen Infekt zugezogen. Die Nachwirkungen machen mir zwar immer noch zu schaffen, aber ich will in Bad Kleinkirchheim auf jeden Fall starten. Unser Mannschaftsarzt Dr. Bernd Wolfahrt hat mich am heutigen Mittwoch noch einmal untersucht und grünes Licht für einen Einsatz gegeben. Auch wenn ich noch nicht hundertprozentig fit bin, möchte ich um gute Ergebnisse kämpfen. Das Ziel für den Riesenslalom ist die Qualifikation für den zweiten Lauf. Größere Chancen rechne ich mir für den Slalom aus."