Beim dritten Schlagabtausch vor der Damen Weltcup-Abfahrt in Lake Louise (KAN) setzte die Italienerin Elena Fanchini am 30. November in 1:49.00 Minuten sowohl die Tagesbestzeit als auch die schnellste Zeit aller drei Trainingssessions. 36 Hundertstel hinter ihr landete Monika Dumermuth aus der Schweiz auf Platz zwei. Den dritten Rang teilten sich in 1:49.45 Minuten die Österreicherinnen Andrea Fischbacher und Alexandra Meissnitzer.


US-Amerikannerinen mit konstant guten Leistungen
Für Julia Mancuso, die in den Probeläufen zuvor beide Male ganz vorne in den Ergebnislisten zu finden war, reichte es heute nur zu Rang 14. Dennoch ist sie im Rennen am Samstag zusammen mit ihrer US-Kollegin Stacey Cook weit vorne zu erwarten. Cook wurde nach Platz acht und zehn beim dritten Training Elfte.

Leistunsgdichte an der Spitze
Von Platz zwei bis zehn lagen acht Rennfahrerinnen innerhalb einer halben Sekunde. Darunter auch die drei starken Schweizerinnen Catherine Borghi, Dominique Gisin und Martina Schild auf den Plätzen sieben, acht und neun. Nicht zuletzt aufgrund der Leistungsdichte an der Spitze darf am Samstagabend um 20.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit ein spannendes Rennen zu erwarten sein.

Sieganwärterinnen im Team Austria
Während die Speed-Queen Renate Götschl nach längerer Verletzungspause noch nicht wieder an ihre Topplatzierungen des letzten Jahres anknüpfen kann, zeigen ihre Teamkolleginnen Alexandra Meissnitzer, Andrea Fischbacher, Maria Holaus als auch Ingrid Rumpfhuber mit guten Trainingsresultaten, dass sie im Rennen ganz vorne mitmischen möchten.

Zwei DSV-Starterinnen unter den besten 25
Beste Deutsche wurde Maria Riesch auf Platz 20, die nach ihrem Vorjahressieg auch im Rennen wieder eine gute Leistung zeigen möchte. Nach zwei Disqualifikationen brachte Gina Stechert dieses Mal ihren Lauf ins Ziel und belegte hinter Riesch einen beachtlichen 22. Rang. Kathrin Hölzl und Viktoria Rebensburg mussten sich mit Platz 50 und 52 begnügen während Fanny Chmelar erst gar nicht an den Start ging.