Julia Mancuso aus den USA hat das ersten Abfahrtstraining der Damen am 28. November in Lake Louise als Schnellste beendet. Hinter ihr sorgten vor allem die Österreicherinnen für gute Zeiten. Für den DSV war Fanny Chmelar auf Rang 37 am besten platziert.

Taktieren vor dem ersten Rennen
Nicht alle Favoritinnen gaben beim ersten Training vor dem Speed-Auftakt der Damen in Kanada gleich Vollgas. So 'begnügte' sich die beste Speed-Fahrerin des Vorjahres Renate Götschl mit Rang 22. Auch Anja Pärson (SWE) oder Vorjahressiegerin Maria Riesch fanden sich mit den Plätzen 28 und 40 weiter hinten im Klassement wieder. Die Bestzeit kam von Julia Mancuso aus den USA. mit 1:51,25 Minuten war sie 26 Hundertstel vor Elisabeth Görgl (AUT) im Ziel. Dritte wurde Görgls Landsfrau Maria Holaus.

Starke ÖSV-Damen
Überhaupt zeigte das Team aus Österreich Speed-Qualitäten. Neben Görgl und Holaus kamen noch sechs weitere Damen aus der Alpenrepublik unter die Top 15. Dabei konnte auch Marlies Schild als Sechste glänzen, ihre Konkurrentin im Gesamtweltcup Nicole Hosp überquerte erst als 20. die Linie. Ebenfalls stark zeigten sich die Kanadierinnen Kelly Vanderbeek und Britt Janyk. Nach dem vierten und fünften Rang im Training wird bei ihrem Heimrennen sicher mit beiden zu rechnen sein. Noch nicht ganz nach vorne ging es für Lindsey Vonn aus den USA, sie beendete das Training auf Rang 13.


DSV steigerungsfähig
Für die deutschen Damen las sich das Ergebnis des ersten Trainings bescheiden. Fanny Chmelar als 37. war noch am besten klassiert, gefolgt von Riesch (40), Viktoria Rebensburg (53) und Kathrin Hölzl (58). Gina Stechert wurde nach einem Torfehler disqualifiziert. Am 29. November ist das zweite Training für die Damen angesetzt, die Rennen in Super-G und Abfahrt folgen am Samstag und Sonntag.