Dominique Gisin gilt als eines der grössten Alpin Nachwuchstalente der Schweiz. Ihre Parade Disziplin ist die Abfahrt. Am 02.12.2005 vertrat die Speed-Racerin bereits mit 20 Jahren ihr Heimatland im Weltcup. Mehrere Knieverletzungen erschwerten der jungen Frau ihre noch junge Karriere. Doch Dominique kämpfte sich zurück in den Weltcupkader der Schweiz.

Die frühen Erfolge
Gisin besuchte bis 2005 die Sportmittelschule in ihrem Heimatort Engelberg. Sie bildet sich an der Universität in Basel weiter und studiert zurzeit das Fach Physik. Das erste Rennen indem sie sich durchsetzen konnte und den ersten Platz belegte war im Pitztal. Dort gewann sie die österreichischen Juniorenmeisterschaften, was bislang ihr einziger Sieg war. Ihrer Meinung nach waren die vierten Plätze bei der Junioren-WM-2005 in Bardonechia (ITA)und bei den österreichischen Meisterschaften 2005 die schönsten sportliche Erlebnisse in ihrer noch jungen Karriere. Nach diesen guten Ergebnissen wurde Dominique Gisin in den Kreis der Schweizer Weltcupelite aufgenommen.

Weltcup-Debüt in Lake Louise (CAN)
Dominique Gisin raste sensationeller Weise in ihrem ersten Weltcuptraining im kanadischen Lake Louise am 02.12.2005 Bestzeit. Dieses tolle Ergebnis wurde aber von einer schweren Verletzung am Knie, die sie sich während des Rennverlaufs zugezogen hatte. überschattet. Dennoch zeigte sie, dass sie das Potenzial hat, in der Weltspitze mitzuhalten. In FIS-Rennen kam Dominique drei Mal in die Top10 und kämpfte sich zurück in den Weltcupkader 2006/07. Nach zwei etwas schlechteren Leistungen verbesserte sich Gisin und fuhr in der Abfahrt im französischen Val d’Isere zwei Mal unter die besten Zehn.

Zum ersten Mal auf dem Podium
In Altenmarkt-Zauchensee gelang es ihr die Konkurrenz hinter sich zulassen und einen hervorragenden zweiten Platz einzufahren. Sie musste sich nur der Österreicherin Renate Goetschl geschlagen geben. Mitte Februar 07 stellte sie wieder ihr Können unter Beweis. Bei der Weltmeisterschaft in