Im TV-Rechtestreit zeichnet sich nach Auskunft der FAZ eine Einigung ab. Demnach wollen ARD und ZDF die Rechte nun für ein Jahr übernehmen.

ARD und ZDF melden Interesse an
In einer Schaltkonferenz der ARD-Führung wurde die aktuelle Situation besprochen. "Die ARD-Intendanten waren sich einig, dass Interesse an einem Abschluss besteht", sagte ein Sprecher des federführenden Saarländischen Rundfunks. Ob die Rechte nun gekauft werden oder nicht, sei jedoch noch nicht entschieden. "Es wird noch verhandelt. Die Eckpunkte sind besprochen, an den Details wird noch gefeilt."


Einbußen in Millionenhöhe
Trotz der voraussichtlichen Einigung wird der DSV Einbußen in Millionenhöhe hinnehmen müssen. Von den zwölf bis 15 Millionen Euro pro Jahr, die RTL gezahlt hatte, werden nun wohl weniger als die Hälfte übrigbleiben. Damit wird der DSV wohl auch weiterhin am Sparkurs festhalten müssen. Der Vertrag soll allerdings zunächst nur für ein Jahr laufen. Somit könnte im nächsten Jahr erneut verhandelt werden.

Absage durch die FIS
Eine Anfrage des DSV auf Terminänderungen im Weltcupkalender hat die FIS gestern abend auf ihrem Kongress in Bariloche (Argentinien) größtenteils negativ beantwortet. Der DSV hatte Änderungen bei den Terminen der nationalen Weltcups im Skilanglauf, Alpinen Rennlauf und der Nordischen Kombination beantragt. Lediglich den Änderungen in der Nordischen Kombination wurde seitens der FIS zugestimmt, da hier die Saison noch nicht begonnen hat. Für die Sportarten Langlauf und Alpin wurden die Änderungen abgelehnt. Der DSV hatte den Antrag am Freitag mit Wünschen der TV-Partner und Sponsoren begründet.