Am 27./28. Oktober wurden in Sölden die ersten Rennen der Weltcup-Saison 20007/2008 ausgetragen. In zwei spannenden Riesenslaloms sicherten sich Denise Karbon und Aksel Lund Svindal jeweils den ersten Sieg in der Saison.

Gute Bedingungen auf dem Rettenbachferner
Anders als im Vorjahr, als der Weltcup-Auftakt in Sölden dem warmen Wetter zum Opfer fiel, herrschten dieses Jahr hervorragende Bedingungen auf dem Rettenbachferner. Die Sonne schien und die Piste war an beiden Renntagen gut präpariert.


Mancuso braucht Tritt in den Hintern
Im Damenrennen kam Denise Karbon am besten mit dem schwiergen Hang auf dem österreichischen Gletscher zurecht. Die Italinerin fuhr ihren zweiten Weltcup-Sieg ein und war nach dem Rennen überglücklich: "Es war großartig! Ich bin glücklich, dass ich das heute so zustande gebracht habe. Es gibt für mich nichts Schöneres." Nicht ganz so zufrieden war die Zweitplatzierte Julia Mancuso. "Ich habe einen Tritt in den Hintern gebraucht", sagte die Amerikanerin zu ihrem ersten verkorksten Lauf, nachdem sie nur auf Rang zwölf lag.

Svindal von Rang sechs zum Sieg
Bei den Herren schockte Aksel Lund Svindal die Konkurrenz. Der Norweger war vor dem ersten Lauf etwas nervös und landete nur auf dem sechsten Rang. Im zweiten Durchgang erwischte der Gesamtweltcup-Sieger des vergangenen Winters dann einen Traumlauf und sicherte sich so den Platz ganz oben auf dem Podest. Und das auf einem Hang, der Svindal nicht einmal gefällt: "Ich mag andere Pisten lieber. Aber es ist wichitg auf allen Bergen und bei allen Schneeverhältnissen gewinnen zu können."