Nach einer guten Saison 2006/2007 geht Swiss-Ski mit viel Selbstbewusstsein in die neue Saison. Auf der Pressekonferenz des Schweizer Skiverbandes in Bern zum anstehenden Weltcup unterstrich Präsident Duri Bezzola, dass die Schweiz nach einer langen Durststrecke wieder eine Skination sei.

Siege in diesem Winter und Fernziel Olympia 2010
Im vergangenen Winter sammelten die Schweizer im alpinen Weltcup zwölf Podestplätze, zwei Siege und gewannen durch Didier Cuche den Abfahrtsweltcup. Dazu kamen bei der Weltmeisterschaft in Åre (SWE) fünf Medaillen durch Daniel Albrecht, Marc Berthod, Didier Cuche und Bruno Kernen. Zwar trat Kernen verletzungsbedingt vom Spitzensport zurück, aber Herren-Chef Martin Rufener hat viele gute Nachwuchsfahrer, die diese Lücke schließen wollen. Dazu zählen auch Sandro Viletta und Beni Hofer, die sich für den Weltcup-Auftakt in Sölden beim Ausscheidungsfahren ein Ticket sicherten. Gerade mit dem Fernziel Olympische Spiele 2010 in Vancouver (CAN) will der Verband den eingeschlagenen Weg fortsetzen. "Wir wollen uns festigen und mit weiteren Höchstleistungen eine Überzeugung zum Siegen erlangen", gibt Rufener die selbstbewusste Devise für den anstehenden Weltcup-Winter aus.


Veränderung bei den Damen
Anders als bei den Herren, wo der Trainerstab der gleiche blieb, gab es im Damen-Team einige Änderungen. So vergrößerte Chef-Trainer Hugues Ansermoz seinen Trainerstab, um der gestiegenen Athletenanzahl, die von elf auf 17 anwuchs, gerecht zu werden. Zukünftig gibt es auch drei Weltcup-Gruppen statt bisher zwei. Für die Weltcup-Gruppe 2 sind nun Christian Brüesch und Daniele Petrini zuständig. "Letztes Jahr waren wir oft zwischen den Rängen sechs und 15 klassiert. Dieses Jahr erwarte ich Klassierungen weiter vorne und mit weniger Rückstand zur Spitze", hofft Ansermoz auf einen Fortschritt in seinem Team.