Marek Doniec bester Cowboy im Absolut Park Spring Battle
Die Stimmung war hervorragend als sich im vierten Jahr in Folge die Freeskier beim Absolut Park Spring Battle in Flachauwinkl duellierten. Interessant mit anzusehen, wie sich das Niveau der Locals in den letzten drei Jahren gesteigert hat. Es fehlte nur eine Nuance um den internationalen Top Pros den Sieg streitig zu machen. Ein perfekter Saisonabschluss nahm in Flachauwinkl seinen Lauf.

Das Setup
Für die Springbattle 07 überzeugte ein fetter Booter mit massiver Airtime, größer als ihn das Spring Battle bisher gesehen hatte. Parkchef Seppi Harml hat selbst die Schaufel angelegt, bis ihn Cheftester und Shaper Herby Thaler für perfekt befunden hat und mit seinen fetten 7s zufrieden war. Im unteren Bereich zur Rechten ein etwa sechs Meter hoher Tree Bonk, in der Mitte ein Wallride und links eine kleine Corner - die Qual der Wahl also. Am Setup gab\'s also wieder mal nichts auszusetzen.

Der Event
Und auch beim Event selbst lief alles nach Plan. Wetter OK, kein strahlender Sonnenschein, aber gute Bedingungen und gute Sicht, mäßiger Wind. Die Skifahrer konnten also durchstarten. Einziger Wehrmutstropfen war die Tatsache, dass in Europa gleich vier Ski Contests am gleichen Wochenende stattfanden und daher das Starterfeld ein wenig limitiert war und gerade mal 28 Skifahrer nach Flachauwinkl gekommen waren.
Zuerst wurden zwei Runs gefahren, in denen sich zehn Fahrer für das Finale qualifizieren konnten. Der jüngste Fahrer im Feld, Martin Hauck mit 14 Jahren, hat sich gehörigen Respekt verschafft, indem er seinen eigenen Weg ging. Er hat den Monster Kicker ausgelassen und auch ohne geshapten Absprung seine 900er in den Landehügel gestickt. Für das Finale hat es am Ende zwar nicht gereicht, doch diesen Namen sollte man für die Zukunft im Hinterkopf behalten. Im Finale selbst wurde Schladming Local Josh \'Slowmotion\' Absenger Dritter. Er holte sich mit seinem seinem D-Spin 900 und dem Corner to Wallride Entry am unteren Obstacle auch noch den mit 500 Euro dotierten Atomic Creativity Award ab und konnte sich somit ein gutes Polster Party Budget für die am Montag für ihn beginnende Bundesheer-Grundausbildung schaffen. Zweiter wurde das deutsche Freeski- Urgestein Nico Zacek, der mit seinen 7 und 9 Doublegrabs überzeugte.

Sieger wurde ziemlich eindeutig der Pole Marek Doniec, der mit seinen Switch 10 und Switch 9s den Grundstein zum Sieg legte. Darüberhinaus gab es noch den Atomic Best Bonk Award am Absolut Park Maibaum zu vergeben, den sich souverän Local Shaper Christoph Walchhofer holte indem er die höchstgelegene Markierung fast abmontierte. Das gelang ihm nach einem Wutanfall, weil er seine Double Kangaroo Flips im Finale leider um Haaresbreite nicht landen konnte. Trotzdem Hut ab!


Party mit No Opinion
Nettes Detail am Rande: Der etwas unglücklich gejudgte Domenic \'Gentile\' Tritscher wurde vom Gewinner Marek Doniec mit einem Party-Hunderter seines Preisgeldes getröstet. Big Up für den charismatischen Polen!
Die Party ging aber erst einen Tag später über die Bühne. Am Samstag stand das Spring Break im Ema’s Pub in Flachau auf dem Programm. Während zum Start der Party der Sound von No Opinion anlässlich der Quik Sessions ordentlich zum Köpfe „bangen“ animierte, verwandelte sich das Ema’s dank des Roots Rockers Sound Systems im Laufe der Nacht zur Bouncing Zone!