Im slowenischen Portoroz trafen sich vor Pfingsten die FIS-Delegierten, um über die kommende Saison auch im alpinen Weltcup zu beraten. Dabei wurde eine Neuerung der umstrittenen 30er-Startregel beschlossen.

Der Beste trägt die 22
Vor allem die österreichischen Stars hatten sich in der vergangenen Saison häufig über das Reglement geärgert, dass bislang vorsah, dass bei Speed-Rennen der Führende der Weltrangliste erst als 30. auf die Piste durfte. Damit fühlten sich die Top-Fahrer im Nachteil, denn auf den Strecken fanden sie keine optimalen Bedingungen mehr vor. Diese Regel wurde nun gekippt. Ab dem kommenden Winter wird der 15. der Rangliste als Achter starten, dann geht es entsprechend weiter, bis die aktuelle Nummer eins als 22. ins Rennen geht.


Auch Deutschland, USA und Schweiz für Neuerung
Der vom ÖSV vorgetragene Vorstoß wurde auch angenommen, weil weitere Nationen die Österreicher unterstützten. So votierten auch Deutschland, die Schweiz und die USA für eine neue Startregel. Ebenfalls beschlossen wurde der neue Weltcup-Kalender für den Winter 2007/2008.