In einem Rückblick auf den alpinen Skiweltcup ziehen die FIS Renndirektoren Günter Hujara und Atle Skaardal ein positives Fazit aus der Saison 2006/2007. Die Schnee- und Wetterbedingungen seien eine Herausforderung gewesen, aber insgesamt blicke man auf eine erfolgreiche Saison zurück, so Hujara und Skaardal in einem Interview der FIS. Aufgrund exzellenter Infrastrukturen und der Finanzierung durch die Live-Übertragungen seien lediglich drei Veranstaltungen abgesagt worden.

Diskussion um Super-G bewusst angeheizt
Bereits seit einigen Jahren steht der dichtgedrängte Rennkalender der Athleten in der Kritik. Die zuständigen FIS Kommittees haben daher über die Optimierung des Welcup-Kalenders beraten. Eine Möglichkeit, den Kalender zu entzerren, wäre das Streichen von einer Disziplin aus dem Plan für die kommende Saison, sei es der Super-G, die Super-Kombination oder der Team Event. Laut Hujara und Skaardal wurde daher beim Weltcup-Finale in Lenzerheide (SUI) bewusst die Diskussion um die Eliminierung des Super-G angeheizt, um so einen Meinungsaustausch anzuregen und detailliertes Feedback von den Medien, Herstellern, Trainern und Offiziellen zu erhalten.


Planung mit sechs Disziplinen
So konnte festgestellt werden, dass ein starkes Interesse am Fortbestehen des Super-G besteht - gleiches gilt für die Super-Kombination. Die FIS Renndirektoren werden, auf der Basis dieses Feedbacks, den Weltcup-Kalender für die Saison 2007/2008 mit allen sechs Disziplinen planen.

Super-Kombi: Einstieg in Speed-Rennen
Hujara und Skaardal äußerten sich weiterhin positiv zur Einführung des Weltcups in der Super-Kombination, in dem in diesem Winter erstmals eine Kristallkugel verliehen wurde. Wie erhofft habe diese Disziplinenwertung dafür gesorgt, dass sich die Teilnehmerzahl in der Abfahrten erhöht und viele, vor allem junge Athleten über die Super-Kombination den Weg in die Speed-Disziplinen gefunden haben.