Die nationalen alpinen US-Meisterschaften sind im vollen Gange. Am 30. und 31. März standen in Alaska die Speed-Entscheidungen auf dem Programm. Dabei konnten die bekannten Weltcup-Stars glänzen.

Sullivan in der Abfahrt klar vorne
Schon am Freitag, den 30. März standen die Abfahrten an. Dabei attackierte Marco Sullivan von oben bis unten und sicherte sich mit über einer Sekunde Vorsprung seinen zweiten US-Titel. Auf dem 2,8 Kilometer langen Kurs benötigte Sullivan 1:43,70 Minuten und verwies damit Erik Fischer und Jeremy Transue auf die Plätze. Scott Macartney kam auf den sechsten Rang und der Titelverteidiger Bode Miller wurd Zwölfter, nachdem sein Gepäck inklusive seiner Ski erst am Donnerstag eintrafen.

Richardson überlegen bei den Damen
Bei der Abfahrt der Damen war Kaylin Richardson die überragende Athletin und holte mit über zwei Sekunden Vorsprung den Titel. In 1:48,24 Minuten gewann Richardson ihren zweiten US-Titel und siegte vor Julia Littmann und Chelsea Marshall. Titelverteidigerin Kirsten Clark, die letzte Woche ihren Rücktritt verkündete, war erwartungsgemäß nicht am Start. Sie hat noch Schmerzen von ihrem Sturz in der Lenzerheide beim Weltcup-Finale. Julia Mancuso kam auf den sechsten Rang.


Mancuso schlägt im Super-G zurück
Beim Super-G am Samstag, den 31. März schlug Mancuso dann allerdings zurück und holte sich ihren insgesamt achten US-Titel. In 1:11,80 Minuten war sie 0,23 Sekunden schneller als Stacey Cook und 0,32 schneller als Katie Hitchcock, die Dritte wurde.

Miller mit neuntem Titel
Auch beim Super-G der Herren gewann ein großer Star des alpinen US-Skiteams. Bode Miller sahnte seinen neunten US-Titel ab und benötigte 1:07,35 Minuten für seinen Sieg. Steven Nyman wurde Zweiter vor T.J. Lanning, der als Dritter auf das Podest stieg. Miller kam bei der Abfahrt am Freitag aufgrund der Materialprobleme nur auf den zwölften Rang, doch am Samstag kam er schon deutlich besser mit den Bedingungen zurecht.