Eigentlich hatte es gut begonnen für den Deutschen Skiverband. Stephan Keppler überraschte mit seinem achten Platz bei der Abfahrt in Lake Louise, wenig später kam wieder ein achter Rang in Gröden beim Super-G hinzu. Doch das war es dann wohl schon, was der DSV in den Speed-Disziplinen im Winter 2006/2007 vorweisen kann. Johannes Stehle kam trotz vieler Anläufe über Rang 20 nicht hinaus - und dahinter klafft weiterhin ein großes Loch.

Keine Besserung in Sicht
Wo bei den Damen sowohl bei den Junioren-Weltmeisterschaften wie auch im Weltcup junge Fahrerinnen wie Viktoria Rebensburg, Susanne Riesch oder Katharina Dürr für kleine und größere Erfolgserlebnisse sorgen, ist bei den Herren wenig Grund zur Hoffnung. Auch Felix Neureuther verspricht hier keine Abhilfe - bei seinem einzigen Speed-Weltcup-Start in Lake Louise belegte er Rang 52. Im Europacup liegt der beste DSV-Fahrer auf Rang 96 - und das ist erneut Stephan Keppler. Es folgen Jendrek Stanek als 121. und Stefan Kogler auf Position 130. Beide haben ihre Punkte im Salom geholt. Außer Kepplers einzigem Einsatz stehen also in der Königsdisziplin keine Punkte für deutsche Fahrer zu Buche. Schlechte Aussichten also, wenn man auf eine baldige Änderung hofft!