2010 sind die nächsten Olympischen Winterspiele in Vancouver und die kanadischen Herren sind genau auf dem richtigen Weg, um in drei Jahren ordentlich abzuräumen. Auch im Weltcup 2006/2007 machten sie wieder einen Schritt nach vorne.

Kucera und Guay gewinnen im Weltcup
In den Speed-Disziplinen war der Aufwind der Kanadier am deutlichsten zu spüren. Hier gewannen John Kucera (Lake Louise) und Erik Guay (Garmisch-Partenkirchen) ihre jeweils ersten Weltcup-Rennen. Hinzu kamen noch diverse Podestplatzierungen, was die Erwartungen für 2010 schon wieder etwas höher steigen lassen. Guay belegte im Abfahrts-Weltcup am Ende den dritten Rang und war gerade zum Ende der Saison einer der besten Speed-Fahrer. Kucera schaffte es im Super-G auf den dritten Rang in der Gesamtwertung.


Auch Techniker vorne dabei
Doch nicht nur in den schnellen Disziplinen waren die Kanadier erfolgreich. So konnte zum Beispiel Francois Bourque zweimal auf das Podest fahren und sich in der Riesenslalom-Wertung auf den fünften Rang platzieren. Und Michael Janyk fuhr seine bislang beste Weltcup-Saison. Der Slalom-Spezialist war in Beaver Creek (USA) zum ersten Mal in seiner Weltcup-Karriere auf dem Podest und kam am Ende auf den siebten Rang im Slalom-Weltcup.

Weiterer Hoffnungsträger
Neben diesen vier Top-Athleten verfügen die Kanadier aber noch über weitere Athleten, die für eine vordere Platzierung gut sind. So kann in der Abfahrt Manuel Osborne-Paradis auf zwei Podestplatzierungen zurückblicken. Auch er fuhr seine mit Abstand beste Saison bislang und ist ebenfalls noch unter 25.