Auch die alpine Ski-Weltcupsaison 2006/2007 bescherte uns wieder einige interessante Zahlen und Fakten. Wir haben hier die wichtigsten aufgelistet.

Götschl mit der fünften Abfahrts-Kugel
Im letzten Jahr hat Renate Götschl es noch verpasst, doch in diesem Winter war sie wieder einmal die beste Abfahrerin und holte sich zum fünften Mal die kleine Kristallkugel für den Abfahrts-Weltcup. Damit hat die 'Speed-Queen' Franz Klammer eingeholt, der ebenfalls fünfmal siegreich war. Und in der nächsten Saison könnte Götschl sogar ihre sechste Kugel in der Abfahrt holen. Zudem steht die Österreicherin jetzt bei 103 Podestplatzierungen im Weltcup - eine unglaubliche Zahl!

Dominierende ÖSV-Damen
23 Siege in 35 Rennen, weitere 31 Podestplätze und alle Kristallkugeln! Die ÖSV-Damen fuhren eine alles überragende Saison und markierten neue Rekorde. Renate Götschl und Marlies Schild fuhren alleine acht Siege ein, die neue Weltcup-Gesamtsiegerin Hosp war insgesamt zwölfmal auf dem Podium.

Raich und Schild verdienen am meisten
Beide haben zwar auf den letzten Metern noch die Gesamt-Weltcups verspielt, doch beim Preisgeld waren Marlies Schild und Benjamin Raich ganz vorne. Schild verdiente in der abgelaufenen Weltcup-Saison satte 296.103 Euro. Auf dem zweiten Rang liegt dort Renate Götschl mit 240.854 Euro und erst dann kommt Nicole Hosp mit 238.648 Euro. Auch bei den Herren ist der neue Gesamt-Weltcupsieger nicht die Nummer eins beim Preisgeld. Aksel Lund Svindal bekam insgesamt 166.848 Euro für seine Platzierungen, während Benjamin Raich dort insgesamt 218.116 Euro einstrich. Auf dem dritten Rang in dieser Rangliste liegt der Doppelsieger von Kitzbühel, Jens Byggmark, mit 165.492 Euro.


Premierensieger
Erstaunlich viele Athleten feierten in diesem Winter ihre ersten Erfolge. So konnten mit John Kucera (CAN), Andre Myhrer (SWE), Steven Nyman (USA), Marc Berthod (SUI), Jens Byggmark (SWE), Pierre-Emmanuel Dalcin (FRA), Andrej Jerman (SLO) und Erik Guay (CAN) gleich acht Fahrer ihre ersten Weltcup-Siege erringen. Bei den Damen waren es nicht ganz so viele. Dort schafften es aber mit Julia Mancuso (USA), Michaela Kirchgasser (AUT), Therese Borssen (SWE) und Kathrin Zettel (AUT) immerhin vier Fahrerinnen.

Büchel und Järbyn - alt, aber erfolgreich
Marco Büchel (LIE) und Patrik Järbyn (SWE) sind beide schon älter als 35 Jahre, doch das hinderte sie nicht daran, im Weltcup-Winter 06/07 neue Rekordmarken zu setzen. Büchel gewann in Lake Louise (CAN) und wurde damit zum ältesten Weltcup-Sieger mit 35 Jahren und drei Wochen. Järbyn holte sich wenig später den dritten Rang beim Super-G in Lake Louise mit seinen 37 Jahren und sechs Monaten und war damit ältester Fahrer auf dem Podest der Geschichte. Und bei der WM legte er nach und gewann als ältester Fahrer aller Zeiten eine Medaille.