Das hat es lange nicht gegeben - die Entscheidung über den Gesamt-Weltcup war bei Damen und Herren bis zum letzten Lauf umkämpft. Während sich bei den Herren Aksle Lund Svindal und Benjamin Raich einen Kampf bis zum letzten Punkt lieferten, gab es bei den Damen gleich einen Vierkampf um die große Kugel.

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Mehr Spannung geht nicht mehr: Sah es zwei Rennen vor Schluss noch so aus, als würden Marlies Schild und Benjamin Raich das Rennen machen, so hatten nach dem Patzer des Paars im vorletzten Rennen Svindal und Hosp die Führung erobert. Hosp nutze die Steilvorlage mit einem souveränen Sieg im letzten Riesenslalom und sicherte sich so erstmals die große Kugel. Zuvor hatten Renate Götschl und Julia Mancuso mit sehr guten Saisonleistungen das Rennen lange offen gehalten. Svindal und Raich machten es im abschließenden Rennen mit ihrem Krimi noch spannender.


Sieben Hundertstel entscheiden
Am Ende entschieden 13 Punkte zugunsten von Svindal - das entspricht einem 18. Platz im Weltcup, ein Nichts nach 36 absolvierten Wettkämpfen. Nur sieben Hundertstel trennten im Slalom von Lenzerheide den Norweger zudem vom 16. Platz, für den es keine Punkte mehr gegeben hätte. Erst ein Fehler des Schweden Larsson brachte Svindal auf die Siegerstraße. Doch nachdem er an den Tagen zuvor in Abfahrt, Super-G und Riesenslalom triumphiert hatte, war der Gesamtsieg letztlich verdient. Gewinner des spannenden Duells waren die Zuschauer und Fans, die den Showdown verfolgten.