Lange hatten die Schweizer Herren keinen Weltcup-Sieg mehr errungen, doch im Weltcup-Winter 06/07 erlebten die Eidgenossen eine Renaissance und glänzten mit Weltcup-Siegen, Podestplätzen und einer Kristallkugel.

Berthod beendet Durststrecke
Mit seinem Slalomsieg in Adelboden konnte Marc Berthod eine jahrelange Durststrecke der Schweizer beenden. Sie hatten sage und schreibe 103 Rennen keinen Weltcup-Sieg mehr eingefahren, doch dann schaffte es Berthod mit einem sensationellen Lauf im Finale und ließ die Schweizer jubeln - ausgerechnet in der Heimat.

Cuche mit Abfahrtssieg
Ein anderer Schweizer haderte zunächst mit den Hundertsteln. Didier Cuche war häufig nahe dran an einem Sieg, verpasste diesen dann aber nur um wenige Hundertstel. In Val Gardena fehlte Cuche nur 0,1 Sekunde zum Triumph und in Bormio zwei. Doch bei der letzten Abfahrt siegte Cuche und holte sich auch noch die kleine Kristallkugel für den Abfahrts-Weltcup.

Feuz Junioren-Weltmeister
Neben Cuche und Berthod sorgten noch weitere Schweizer für vordere Platzierungen. So zeigten auch Bruno Kernen, Didier Defago und Silvan Zurbriggen zu guten Leistungen. Zudem kommt mit Beat Feuz der neue Junioren-Weltmeister in der Abfahrt aus der Schweiz. Feuz kam beim Weltcup-Finale in der Lenzerheide dann auch gleich auf Platz 14 und sammelte seine ersten Weltcup-Punkte.