Alle Liebhaber des Super-G hatten im Winter 06/07 eine schwere Zeit. Rennabsagen, Verschiebungen, nahezu irreguläre Rennen und dazu noch die Diskussion um die Zukunft der Disziplin. Alles in allem war es keine schöne Saison für die so spektakuläre Disziplin.

Nur wenige Rennen
Gleich beim ersten Super-G der Saison in Lake Louise (CAN) kam es zu ungewöhnlichen Resultaten. Am Ende triumphierte John Kucera (CAN) vor Mario Scheiber (AUT) und Patrik Järbyn (SWE). Dabei kam Kucera gleich mit der Startnummer eins zum Sieg. Danach gab es nur noch vier weitere Rennen, bei denen ebenso teilweise Außenseiter die Nase vorn hatten oder auf das Podest kamen. Am Ende konnte Bode Miller, insgesamt zweimal Sieger im Super-G, die Wertung für sich entscheiden.

Aus für Super-G?
Anlässlich des Weltcup-Finales gab es dann gar von FIS-Seite die Überlegung, den Super-G bald ganz aus dem Weltcup-Kalender zu streichen. FIS-Renndirektor Günter Hujara plant, auf dem FIS Kongress im Frühjahr 07 einen Vorschlag zu machen, die Disziplin Super-G in Zukunft aus dem Weltcup-Kalender zu streichen. Als Anlass für diese Überlegung nannte er den dicht gesetzten Terminplan der Athleten. Die Skirennläuferinnen und Skirennläufer beschwerten sich allerdings lautstark gegen diese Idee, die frühestens 2008/2009 greifen könnte.