Nachdem der Weltcup in Abtenau (AUT) aufgrund von Schneemangel leider abgesagt werden musste, hat das Deutsche Paralympic Skiteam alpin kurzfristig einen Trainingslehrgang in Obertauern durchgeführt. Dort konnte bei besten Bedingungen nochmals intensiv trainiert werden. Herzlichen Dank an den Pistenchef Manfred Krings, der so kurzfristig Trainingsstrecken zur Verfügung stellte, aber auch an Dieter Kindl, Altbürgermeister von Obertauern, der immer ein freundlicher Ansprechpartner ist, wenn es darum geht, in Obertauern etwas zu organisieren.


Platz zwei und drei im Slalom
Direkt von dort ist dann das Team nach Arta Terme gefahren, um beim Weltcupfinale nochmals auf Sieg und Punktejagd zu gehen. Beim Slalom erreichte das Team mit dem 2. Platz von Andrea Rothfuß und dem 3. Platz von Martin Braxenthaler zwei Podestplätze. Andrea musste sich der Kanadierin Laureen Woolstencroft geschlagen geben, Theresa Kempfle kam auf den 5. Platz. Martin Braxenthaler hatte im ersten Durchgang leider einen groben Fahrfehler, der ihn viel Zeit kostete. Mit einem starken zweiten Lauf gelang es ihm aber noch, auf das Podest zu fahren. Christian Junghanns und Thomas Nolte waren im Slalom aufgrund ihrer Punkte nicht startberechtigt. Bei den Stehenden gelang Gerd Schönfelder zwar ein guter erster Lauf, doch im zweiten Durchgang schied er leider aus. Matthias Uhlig fuhr auf den 13. Platz.

Schönfelder wieder auf dem Podium
Der Riesenslalom am nächsten Tag verlief etwas erfolgreicher. Andrea Rothfuß musste sich wieder nur der Kanadierin geschlagen geben und wiederholte ihr Ergebnis vom Vortag. Theresa Kempfle kam auf den guten 4. Platz. Bei den sitzenden Herren gelang Martin Braxenthaler ein Sieg. Nachdem er nach dem ersten Lauf noch knapp hinter dem Japaner Taiki Morii lag, konnte er sich im zweiten Lauf durchsetzen und den Japaner hinter sich lassen. Christian Junghanns und Thomas Nolte erreichten die sehr guten Plätze 10 und 13. Bei den Stehenden konnte Gerd Schönfelder endlich mal wieder aufs Podest fahren. Hinter dem Schweizer Thomas Pfyl und dem Österreicher Robert Meusburger erreichte er den hervorragenden 3. Platz. Matthias Uhlig fuhr auf den 20. Platz.