Bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Altenmarkt-Zauchensee und der Flachau sind die DSV-Starter bislang an den erhofften Medaillen vorbeigefahren. Die besten Platzierungen erfuhren Gina Stechert als Fünfte der Abfahrt und Viktoria Rebensburg, die im Super-G ebenfalls Platz fünf belegte.

Erstes Gold für Feuz
Auch bei der Junioren-WM hatten dabei die Veranstalter mit Wetterproblemen zu kämpfen - so musste der Super-G der Junioren abgesagt werden. Das erste Gold sicherte sich am 6. März Beat Feuz aus der Schweiz, der die Abfahrt vor Matts Olsson (SWE) und Bernhard Graf (AUT) gewann. Einen Tag später legten dann die Mädchen nach. Dort spielte Tina Weirather (LIE) ihre Weltcup-Erfahrung aus und holte den Titel vor der Schweizerin Lara Gut und Nicole Schmidhofer (AUT). Neben Stechert kamen hier die DSV-Vertreterinnen zu einem guten Mannschaftsergebnis, denn Rebensburg auf Rang zehn und Monika Springl als 13. komplettieren das Ergebnis.

Schmidhofer dominiert
Im Riesenslalom, in dem im Vorjahr noch Carolin Fernsebner Silber gewann, stand am 8. März Schmidhofer nun ganz oben und holte die erste Goldmedaille für Österreichs Nachwuchs. Erneut Tina Weirather und Eva-Maria Brem (AUT) fuhren auf das Podest. Beste Deutsche war hier Stechert auf Rang 19. Rebensburg, bei der WM in Are noch Achte bei den 'Großen' fiel im ersten Durchgang aus. Die Jungen fuhren einen Tag später in dieser Disziplin. Hier siegte Marcel Hirscher (AUT) vor dem Finnen Marcus Sandell und Matts Olsson. Sebastian Liebl belegte als bester Deutscher den 15. Rang.


Vier Deutsche in Top 16
Im Super-G der Damen jubelten wieder bereits bekannte Namen: Schmidhofer gewann erneut vor Weirather und Brem - genau wie im Riesenslalom. Die DSV-Juniorinnen lieferten aber wieder eine ordentliche Mannschaftsleistung ab. Neben Rebensburgs fünften Platz kam Lisa Walz auf Rang elf, Monika Springl wurde zwölfte und Gina Stechert landete auf dem 16. Rang. Nun stehen am 10. und 11. März noch jeweils die Slaloms und die Wettbewerbe in der Super-Kombination aus.