Beim ersten und einzigen Abfahrtstraining im norwegischen Kvitfjell hat der Schweizer Ambrosi Hoffmann die schnellste Zeit hingelegt. In 1:46,74 Minuten war er 19 Hundertstel schneller als Marco Büchel aus Liechtenstein. Dritter wurde Christoph Gruber aus Österreich, der bereits 46 Hundertstel zurück war. Die Deutschen Teilnehmer Stephan Keppler und Johannes Stehle kamen nur auf den Rängen 60 und 64 ins Ziel.

Hoffmann vor Büchel und Gruber
Beim ersten Herantasten an Schnee und Strecke in Norwegen hat sich Ambrosi Hofffmann mit starker Fahrt in die Favoritenrolle für die Spezialabfahrt am 10. März gefahren. Er distanzierte die Konkurrenz letztlich klar, nur Marco Büchel konnte ihm folgen. Der Top-Favorit auf den Abfahrtsweltcup, Didier Cuche, kam hinter dem drittplatzierten Christoph Gruber und dem formstarken Kanadier Erik Guay auf den fünften Rang.

Guay und Grugger top - Miller flop
Nach oben zeigt die Formkurve auch wieder bei Hans Grugger. Der Österreicher, zuletzt in Garmisch erstmals wieder auf dem Podest, belegte Rang sechs vor Landsmann Hermann Maier und dem Italiener Peter Fill. Einige Favoriten hatten aber doch einige Probleme auf der Piste. Michael Walchhofer belegte nur den 14. Rang, Garmisch-Sieger Andrej Jerman wurde als 16. gestoppt. Auch Bruno Kernen (SUI, 26.) und die Amerikaner Steven Nyman (28.) und Bode Miller auf Rang 31 dürften mit ihren Ergebnissen kaum zufrieden sein.


Stehle und Keppler abgeschlagen
Im Kampf um den Gesamtweltcup hat Didier Cuche erwartungsgemäß den stärksten Eindruck hinterlassen. Lokalmatador und Weltmeister Aksel Lund Svindal belegte immerhin noch Rang zwölf, Benjamin Raich kam über den 32. Platz nicht hinaus. Ungünstig lief es auch für die DSV-Fahrer Stephan Keppler und Johannes Stehle, die mit rund 4,5 Sekunden Rückstand die Plätze 60 und 64 belegten.