Ein kleines Aufatmen hat man schon gespürt, als die Organisatoren des alpinen FIS Ski Weltcups Arber - Zwiesel am 10. und 11. März 2007 am Donnerstag, den 1.März vor die Presse getreten sind. Der Schneefall der vergangenen Tage sorgte zumindest dafür, dass "ausreichend Schneeauflage auf der Piste vorhanden ist", wie Rennleiter Stephan Heider mitteilte.

Wetter muss beständig bleiben
Allerdings dürfe in dieser letzten Woche vor dem geplanten Riesenslalom und Slalom der Damen das Wetter nicht mehr verrückt spielen. "Wenn es jetzt keine Niederschläge mehr gibt, sind die Rennen gesichert", sagte Heider. Dieser Ansicht sind auch FIS-Renndirektor Hans Pieren und Walter Vogel, der sportliche Leiter Alpin beim Deutschen Skiverband. Die beiden waren am Mittwoch zum Arber gereist und hatten sich vorab ein Bild gemacht. "Natürlich ist die Piste im Moment durch das warme Wetter, Regen oder Neuschnee aufgeweicht. Aber zum Wochenende oder Anfang nächster Woche werden tiefere Temperaturen erwartet, sodass man zuversichtlich sein kann", meinte Pieren.


Großes Engagement der Helfer
Neuerliche Niederschläge würden das Verdichten des Schnees enorm erschweren. "Ab jetzt ist schweres Gerät auf der Piste im Einsatz. Zudem werden wir in der kommenden Woche mit Sprühbalken arbeiten, um den Neuschnee mit dem alten zu verfestigen", erklärte Rennleiter Heider, der derzeit mit etwa 35 Mann akribisch am Arber arbeitet. Wie schon in den zurückliegenden Wochen: Denn ohne die Vorarbeit mit Wasserwerfern und vielen freiwilligen Helfern, die Schnee von abseits der Piste auf die Strecke schaufelten, könnten die Veranstalter jetzt nicht derart zuversichtlich sein. Eine endgültige Entscheidung, ob der einzige Damen-Weltcup auf deutschem Boden in diesem Winter nun stattfinden kann, fällt erst am Sonntag durch Hans Pieren.