Gerade noch waren die alpinen Ski-Athleten auf den schwedischen WM-Pisten unterwegs, führt sie die Reise ohne Pause weiter zum Weltcup nach Garmisch-Partenkirchen. Dort werden am kommenden Wochenende zwei Abfahrten und ein Slalom ausgetragen.

Saison neigt sich dem Ende zu
Bis zum Finale in Lenzerheide (SUI) müssen die alpinen Athletinnen und Athleten noch sechs Weltcups absolvieren. Das heißt auch, dass die Entscheidung um die Vergabe der Kristallkugeln näher rückt. Was sich zu Beginn der Saison schon zeigte, setzte sich bei der WM fort: Viele verschiedene Rennfahrer standen auf dem Podium. Wem wird nun in Garmisch der große Streich gelingen?

WM-Enttäuschung überwinden
Zu Beginn des Wochenendes messen sich die Teilnehmer auf der Kandahar, der ersten Abfahrt, die als Ersatz für das ausgefallene Speedrennen in Kitzbühel gefahren wird. Anwärter auf den Sieg gibt es zur Genüge. Neben Bode Miller (USA), der ohne Medaille aus Are zurückgekehrt ist, und sich nun noch im Weltcup profilieren kann, wird auch Michael Walchhofer (AUT), voll angreifen, um die WM-Schmach vergessen zu machen.

Zweite Abfahrt am Samstag
Darüber hinaus bieten sich weitere Namen für einen Sieg an: Der norwegische Weltmeister Aksel Lund Svindal, Didier Cuche aus der Schweiz, Marco Büchel (LIE) und der Italiener Peter Fill. Nach dem Wettbewerb am Freitag bekommen die Athleten am Samstag ihre zweite Chance auf der Abfahrtsstrecke.

Technikspezialisten am Sonntag gefragt
In Garmisch werden nicht nur die Speed-Herren anreisen, sondern auch die Techniker, die am Sonntag zum Einsatz kommen. Auch hier gibt es weit mehr als einen Kandidaten für den obersten Platz auf dem Podium. Motiviert durch seinen WM-Titel wird Mario Matt (AUT) in das Rennen gehen. Sein Teamkollege Benjamin Raich ist immer für einen Sieg gut. Das schwedische Duo Byggmark und Larsson enttäuschte in der Heimat und will an die alte Hochform anknüpfen. Um den Sieg mitkämpfen können unter anderem auch Giorgio Rocca (ITA) und Marc Berthod (SUI).


DSV Hoffnung im Slalom
Nach seinem Kahnbeinbruch hat Stephan Keppler zuletzt noch nicht wieder zu seiner guten Form, mit der er zu Beginn des Winters überraschte, zurückgefunden. Vielleicht gelingt ihm nun vor heimischer Kulisse ein Leistungssprung. Johannes Stehle ist der weitere deutsche Starter in den beiden Speeddisziplinen. Alois Vogl und Felix Neureuther werden es nach dem verpatzten Slalom in Are noch einmal wissen wollen und nicht nur schnell, sondern auch fehlerlos durch den Stangenwald kommen, um das Publikum jubeln zu lassen.