Ein Jahr nach den Olympischen Spielen vor der Haustür, müssen die Italiener sich nun auf dem Weg in den hohen Norden machen. Doch auch ohne Heimvorteil sollten der ein oder andere Alpine des Stiefellandes in der Lage sein, um eine Medaille mitzukämpfen.

Rocca noch auf Formsuche - Fill vorne mit dabei
Auch wenn Giorgio Rocca in diesem Winter noch nicht die von ihm erwarteten Slalom-Resultate gezeigt hat, so hat er doch zumindest den Anschluss an die Weltspitze nicht verloren und kann ein Wort mitsprechen, wenn es um den Sieg geht. Der dritte Platz vom Saisonauftakt-Slalom in Levi bestätigt das. Doch auch mit Peter Fill in den Speed-Disziplinen können die Italiener auf eine gute Performance hoffen. Er erreichte bislang drei Podestplätze in der Abfahrt und einen zweiten Platz im Super-G von Hinterstoder.

Herren:
Massimiliano Blardone
Christian Deville
Peter Fill
Werner Heel
Christoph Innerhofer
Manfred Mölgg
Giorgio Rocca
Alberto Schieppati
Davide Simoncelli
Patrick Staudacher
Kurt Sulzenbacher
Alessandro Roberto (Ersatz)
Patrick Thaler (Ersatz)

Comeback auf der Tofana
Bei den italienischen Damen klappte es in dieser Saison bereits mit einem Sieg. In Cortina feierte die lange verletzte Karen Putzer einen sensationellen Erfolg im Riesenslalom auf der Tofana. Ein weiterer Podestplatz durch Denise Karbon und zwei weitere Top Ten-Ergebnisse rundeten das beste Rennen der Italienerinnen ab. Dass die Athletinnen in dieser Disziplin zur Weltspitze gehören, bestätigte bereits in Kranjska Gora (SLO) der zweite Platz von Nicole Gius. Mit über 20 Platzierungen unter den besten zehn können die italienischen Skidamen optimistisch auf die WM blicken. Besonders im Speed-Bereich gelang Nadia Fanchini immer wieder ein gutes Resultat, einmal stand sie in diesem Winter schon auf dem Podium.

Damen:
Annalisa Ceresa
Chiara Costazza
Elena Fanchini
Nadia Fanchini
Nicole Gius
Denise Karbon
Daniela Merighetti
Manuela Mölgg
Karen Putzer
Lucia Recchia
Johanna Schnarf