Noch ein Weltcuprennen steht vor der WM in Are an. Es ist der Klassiker, der beliebte und gut besuchte Nachtslalom in Schladming. Wer löst hier noch ein WM-Ticket? Und wer präsentiert sich nur wenige Tage vor dem Großereignis in Bestform? Nach dem Kitzbühel Wochenende sind alle Augen auf den Senkrechtstarter Jens Byggmark gerichtet, der bald in Are ein Heimspiel haben wird.

Top-Fahrer eng beieinander
In den Slalomwettbewerben des vergangenen Wochenendes konnte aber nicht nur der Schwede Byggmark sein Talent unter Beweis stellen. Die knappen Ergebnisse in den Top Ten haben gezeigt, dass es mindestens ein Dutzend Kandidaten für den Sieg gibt. Diese werden auch am Dienstagabend auf der Planai angreifen.

Mehr als ein Dutzend Sieganwärter
Neben dem zweifachen Ganslern-Sieger sind gewiss Topfahrer wie die Österreicher Benjamin Raich, Mario Matt und auch Markus Larsson (SWE) zu nennen. Letzterer führte bis Kitzbühel den Slalom Weltcup-Stand an. Bis auf Platz fünf dieser Wertung hat sich bereits der Deutsche Felix Neureuther nach vorn gearbeitet, der mit Sicherheit heiß auf seinen ersten Weltcup-Sieg ist. Doch auch hier ist die Liste der potentiellen Kandidaten für den obersten Platz auf dem Podest noch nicht ausgelesen. Der junge Schweizer Marc Berthod war in den letzten Rennen fast immer vorne mit dabei. Ebenso dürsten Kalle Palander und Giorgio Rocca nach ihrem nächsten Erfolg. Es können noch viele Namen genant werden. Andre Myhrer (SWE), Manfred Pranger (AUT) und Michael Janyk (CAN) sind nur Drei davon.

Hopp oder Top
Das könnte die Devise derjenigen sein, die im Slalom entweder ausscheiden oder noch nicht mit einem guten Ergebnis überzeugen konnten. Diese Wertung führt ganz klar Bode Miller (USA) an, der in dieser Saison bei jedem Versuch, ein Slalomrennen zu beenden, gescheitert ist. Schaffte es der US-Amerikaner in Kitzbühel im zweiten Slalom bis in den zweiten Durchgang, so verpasste er dort kurz vor dem Ziel wieder ein Tor. Alois Vogl beendete dagegen seine Negativserie eindrucksvoll mit dem dritten Platz im ersten Ganslern-Wettbewerb. Tags darauf schied auch er erneut aus.


Große Spannung erwartet
Eins ist jedenfalls gewiss, sollte es auch nur annähernd knapp zugehen wie in Kitzbühel, dürfen alle Zuschauer erneut ein spannendes Rennen erwarten. Und wer weiß, gibt es vor der 45.000 Mann starken Kulisse in Schladming eine weitere Überraschung. Um 18 Uhr starten die alpinen Herren ihren ersten Durchgang. Die besten 30 werden dann um 20.45 Uhr auf der hell erleuchteten Piste die Stimmung im Finallauf zum Kochen bringen.