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Jens Byggmark zählt zu der neuen Generation im Skizirkus. Der junge Schwede konnte bereits in seinem 16. Weltcup-Rennen seinen ersten Sieg feiern. Der Techniker siegte auf dem berühmten Ganslern-Hang in Kitzbühel im Slalom 2007.

Weltcup-Debüt in Kitzbühel
Mit seinem ersten Sieg hat der 21-Jährige eine besondere Beziehung zum traditionsreichsten Weltcup-Ort im Skizirkus. Am 23. Januar 2005 gab Byggmark ebenda sein Debüt, schied aber im ersten Durchgang aus. In der Saison 2005/2006 folgten drei weitere Starts im Weltcup, bei keinem sah er das Ziel.

Durchbruch im Winter 2006/2007
Den Durchbruch schaftte Jans Byggmark direkt zum Auftakt der Saison 2006/2007. In Levi (FIN) raste er durch den Stangenwald direkt auf Rang sechs. Sein bisheriger Höhepunkt war dann der doppelte Sieg in Kitzbühel. Dort stahl er allen Stars die Show und siegte bei beiden ausgetragenen Slaloms auf dem Ganslern. Auch wenn bei der WM in seiner Heimat Schweden noch keine Medaille herumkam, so war Byggmark mit seiner offensiven und aggressiven Fahrweise einer der Lichtblicke der Saison 06/07. Am Ende belegte Byggmark den sehr guten dritten Rang im Slalom-Weltcup und etablierte sich als einer der besten Slalomfahrer der Welt.

Durch ein tiefes Tal
Nach dem Hype um Byggmark folgte der Abstieg. Im kommenden Winter noch die Nummer zehn der Welt im Slalom, versank er in den Jahren 2009 und 2010 in der Versenkung. Auch ein Materialwechsel zu Völkl brachte zunächst nichts - Byggmark schien ausgebrannt, leer und ohne Rezept gegen den Niedergang. Das änderte sich erst 2010/2011. Langsam kam der Schwede in seinem starken Team um Andre Myhrer und Mattias Hargin wieder nach vorne, auch in der Startliste. Erstmals seit 2008 kam er im Januar 2011 wieder in die Top Ten. Und zur WM in Garmisch überraschte er alle: Auf dem Gudiberg preschte er bis auf Platz zwei nach vorn.

Steckbrief:

Geb.: 22.08.1985
Nation: Schweden
Verein: Tärna IK Fjällvinden