Wie sollte es auch anders sein? Bestimmend war im alpinen Skizirkus einmal mehr das Wetter. Dies sorgte dafür, dass die Super-Kombination der Herren in Val d´Isère am Sonntag entfallen musste. Nicht Schneemangel, sondern zu starker Schneefall und Nebel verhinderte, dass neben dem Abfahrtssieger Pierre Emmanuel Dalcin noch ein weiterer Gewinner ermittelt wurde.

Erster Weltcupsieg für den Franzosen
Doch zuerst einmal hatte am Samstag der Franzose Pierre-Emmanuel Dalcin Grund zum Jubeln. Mit der Startnummer sechs sicherte er sich den Sieg in der Abfahrt und konnte gleichzeitig seinen ersten Weltcuperfolg überhaupt feiern. Auf das Podium begleitet wurde der 29-Jährige von den Kanadiern Erik Guay und Manuel Osborne-Paradis. Einer der Favoriten für den Abfahrtswettbewerb schaffte es dieses Mal nicht unter die besten Drei. Didier Cuche (SUI) teilte sich Platz zehn mit seinem Teamkollegen Didier Defago.

Kann Super-Kombi nachgeholt werden?
Zu viel Neuschnee machte es am 21. Januar unmöglich die Piste für ein weiteres Rennen zu präparieren. Zudem zog dichter Nebel auf die Abfahrtsstrecke. Damit musste die Super-Kombination entfallen. Sollte hierfür kein neuer Termin gefunden werden, wäre der Schweizer Marc Berthod nach drei absolvierten Wettbewerben bereits der vorzeitige Gewinner der Kristallkugel der Kombinationswertung.


Stehle abgeschlagen - Keppler verletzt
Für Deutschland war nur Johannes Stehle am Start. Er erreichte das Ziel auf dem 48. Rang. Stephan Keppler musste seine Teilnahme am Rennen absagen, da er im Training schwer gestürzt war und sich unter anderem einen Kahnbeinbruch in der rechten Hand zugezogen hatte. Bei den Weltmeisterschaften in Are wird er aber voraussichtlich wieder starten können.