Bei schwierigen Bedingungen haben die alpinen Herren ihr erstes Training auf der Abfahrtsstrecke von Val d´Isére absolviert. Dieses wurde wegen starker Winde im oberen Bereich vom Kombinationsstart aus begonnen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ging der leichte Schneefall auf dem unteren Streckenabschnitt in Schneeregen über, der gerade den hinteren Startnummern eine recht weiche Unterlage bescherte.

Mit Startnummer 17 auf die Eins
Mit Startnummer 17 hat Erik Guay in der Probe die beste Zeit gefahren. Mit 1:39,43 Minuten landete der Kanadier vor dem Franzosen Pierre Emmanuel Dalcin, der sich zeitgleich mit Hans Grugger (AUT) den zweiten Platz mit 44 Hundersteln Rückstand teilte.

Favoriten unter den Top Sechs
Schon mit über einer halben Sekunde Rückstand landete der Österreicher Fritz Strobl auf Rang vier. Zwei der Favoriten, Bode Miller (USA) und Didier Cuche (SUI), reihten sich auf den Plätzen fünf und sechs ein. Cuches Teamgefährten Bruno Kernen fehlte als Siebtem eine knappe Sekunde auf den Führenden.


DSV-Fahrer nicht in der Spitze
Mit den späteren Startnummern wurde die Piste dann zunehmend weicher und damit langsamer. Für Stephan Keppler lief trotz der ordentlichen Nummer aber nicht viel zusammen. Er musste sich mit Rang 61 begnügen. In einem mit 107 Athleten riesigen Starterfeld kam Johannes Stehle als bester DSV-Fahrer auf Position 50, die Debütanten Tobias Stechert und Daniel Fischer belegten die Ränge 88 und 102.