Nach der witterungsbedingten Absage des Trainings der Herren in Wengen (SUI) am Mittwoch konnte am Donnerstag ein Lauf absolviert werden. Hier waren die Schweizer dominant. Didier Cuche legte die schnellste Zeit vor und benötigte 2:32.66 Minuten für die Lauberhorn-Abfahrt. Dahinter kam Ambrosi Hoffmann, ebenfalls aus der Schweiz, auf den zweiten Platz. Dritter wurde Marco Büchel aus Liechtenstein.

Piste überraschend gut
Überraschend auf dem vierten Rang landete der junge Schweizer Michael Bonetti, der zwei Hundertstel vor Michael Walchhofer (AUT) lag. Insgesamt lagen die Favoriten für die Abfahrt am Samstag schon im Vorderfeld und zeigten, dass mit ihnen zu rechnen sein wird. Die Piste der längsten Abfahrt im Ski-Weltcup präsentierte sich trotz der hohen Temperaturen in einem erstaunlich guten Zustand. Doch durch die schweren Bedingungen mussten die Athleten schon beim Training an die Grenzen gehen, da die Laufzeit deutlich über 2:30 Minuten lag.


Keppler und Stehle für den DSV dabei
Unter den nicht weniger als 99 Startern beim Training waren mit Stephan Keppler und Johannes Stehle auch zwei Deutsche. Keppler fuhr gleich mit der Startnummer eins und belegte den 48. Rang. Stehle kam auf Platz 59.