Der Norweger Audun Groenvold war viele Jahre lang Mitglied der alpinen norwegischen Nationalmannschaft und konnte bei den Alpinen Erfolge feiern.

Erfolgreich als Speedfahrer
Seinen ersten Weltcup-Einsatz hatte er 1996 als 19-Jähriger in Garmisch-Partenkirchen, als er allerdings nicht das Ziel sah. Zum ersten Mal in die Punkte fuhr er in der Saison 1996/1997, als er bei der Abfahrt in Val d'Isere (FRA) 25. wurde. In Val d'Isere kam der Norweger überhaupt gut zurecht, denn dort fuhr er auch seinen ersten Top Ten-Platz im Weltcup heraus. Im Dezember 1998 kam der Speedfahrer in der Abfahrt auf Rang fünf.

Auf dem Podium
Die Saison 98/99 war das beste Jahr des Norwegers. Er konnte sich für das Weltcup-Finale in Sierra Nevada qualifizieren und holte sich dort seinen ersten Podestplatz der Karriere. Hier ließ er seinen Landsmann Kjetil-Andre Aamodt um zwei Hundertstelsekunden hinter sich. In jener Saison schaffte Groenvold auch den Sprung zur WM in Vail und belegte dort in der Abfahrt einen ausgezeichneten achten Rang.

Einstieg im Skicross
Danach allerdings folgten nicht so erfolgreiche Jahre, in denen er nur weitere zwei Mal in die Top Ten kam. So fuhr er in Kitzbühel 2004 sein bis dato letztes Rennen im alpinen Weltcup und wechselte zum Skicross. Gleich in der Saison 2004/2005 kam er gut zurecht und ihm gelangen einige gute Platzierungen. Höhepunkt hier war der dritte Platz bei der ersten Skicross-WM in Ruka (FIN).

Erster Weltcup-Sieg
Beim Auftakt der Skicross-Saison 2006/2007 in Flaine (FRA) war es dann soweit. Groenvold siegte vor dem Japaner Hiroomi Takizawa und Tomas Kraus. Damit schuf sich der Norweger eine hervorragende Ausgangsbasis für den Rest der Saison.

Steckbrief
Geburtsort: Hedmark, Norwegen
Geburtsdatum: 28.02.1976
Heimatverein: Vang Skiløperf.