Am Montag ist die Mini-WM "all´italiana" zu Ende gegangen. Nach dem Klassiker Riesenslalom, der am Sonntag auf der Gran Risa ausgefochten wurde, folgte einen Tag später der Slalom, der in Alta Badia seine Premiere erleben durfte. Als Sieger gingen der Finne Kalle Palander und der Schwede Markus Larsson aus den Wettbewerben hervor.

Palander überzeugt in beiden Durchgängen
Im ersten Lauf des Riesenslaloms setzten sich Palander und der Italiener Simoncelli deutlich vom Rest des Feldes ab. Während der Finne im Folgedurchgang seine gute Leistung wiederholte und siegen konnte, büßte Simoncelli seinen Vorsprung ein und musste sich am Ende mit Rang acht begnügen. Mit einem guten zweiten Durchgang konnten sich Bode Miller und Didier Defago noch auf die Ränge zwei und drei vorfahren.

Larsson holt zweiten Weltcup-Sieg
Nach einem Slalom mit vielen Ausfällen, von denen vor allem die Österreicher betroffen waren, war es am Ende Markus Larsson, der jubeln konnte. Der Schwede behielt im zweiten Durchgang die Nerven und konnte sich sogar noch steigern. Doch bis zum Ende war der zweite Weltcup-Sieg seiner Karriere noch nicht spruchreif. Da der Führende des ersten Laufs, Stephane Tissot (FRA) jedoch nach wenigen Toren ebenfalls stürzte, stand Larsson als Sieger fest. Eine starke Leistung im zweiten Durchgang zeigten auch Ted Ligety (USA) und Ivica Kostelic (CRO), die dafür mit den weiteren Plätzen auf dem Podium belohnt wurden.


Punkte für Neureuther
Als einziger Deutscher im zweiten Durchgang erreichte Felix Neureuther im Klassiker von Alta Badia den 13. Platz und konnte so ein weiteres Mal Weltcup-Punkte einstreichen. Im Slalom lief es für die Deutschen nicht ganz optimal. Nachdem Felix Neureuther noch einen hervorragenden sechsten Rang im ersten Durchgang erzielte, schied Alois Vogl, der kurze Zeit nach seinem Teamkollegen gestartet war, nach nur wenigen Toren aus. Im zweiten Durchgang unterlief Neureuther dann ein Fehler im unteren Teil des Hangs. Dennoch rettete er sich spektakulär ins Ziel. Es reichte aber nur noch zu Position 18.

Miller gewinnt Dolomiti Super Trophy
Auch ohne Rennerfolg hatte Bode Miller in Alta Badia einen Grund zum Feiern. Miller gewann die erstmals ausgetragene Dolomiti Super Trophy. Der US-Amerikaner war dank seines Sieges im Super-G von Gröden und dem zweiten Platz im Riesenslalom von Alta Badia der konstanteste Athlet. Auch der Ausfall im dritten zur Trophy gehörnden Rennen, dem Slalom von Alta Badia, konnte ihm keiner mehr das Preisgeld in Höhe von US$ 33.000 streitig machen.