Alta Badia ist zwar bereits seit 1985 fast ununterbrochen Gastgeber im Weltcup, aber trotzdem wird es in diesem Winter eine Premiere geben. Erstmals wird neben dem traditionellen Riesenslalom auch ein Slalom ausgetragen.

10.000 Zuschauer hinter Blardone und Simoncelli
Nur in den Wintern 1988/1989 und 2000/2001 gab es überhaupt keine Weltcup-Veranstaltung in der italienischen Ski-Metropole. Die Organisatoren erwarten bei dem Spektakel wieder bis zu 10.000 Zuschauer. In der vergangenen Saison herrschte lautstarke Begeisterung bei dem Doppelsieg für Italien durch Massimiliano Blardone und Davide Simoncelli. Blardone gewann auch den bisher einzigen Riesenslalom der Saison auf der schwierigen 'Birds-of-Prey'-Piste in Beaver Creek (USA). Die Schlachtenbummler können also wieder auf einen grün-weiß-roten Sieg hoffen.

Österreicher weiter auf der Suche
Aber auch die anderen Spezialisten wollen sich auf der 'Gran Risa' beweisen. Allen voran die Österreicher, die nach bisher enttäuschenden Ergebnissen weiterhin den richtigen Schwung suchen. Nach seinem Sieg beim Saisonauftakt in Levi (FIN) scheint Gesamtweltcup-Verteidiger Benni Raich immer noch nicht so recht in Form. Konstant gute Resultate fuhr einzig Rainer Schönfelder ein, wobei ihm auch nur ein Podestplatz gelang. Interessant ist allerdings Nachwuchsmann Romed Baumann, der in der Super-Kombination auf der Reiteralm (AUT) Zweiter wurde.

Rocca Sieganwärter Nummer eins
Nach dem Riesenslalom wird am Montag auch erstmals ein Slalom in Alta Badia ausgetragen. Vor allem in Beaver Creek zeigten die Arrivierten Nerven, sodass Andre Myhrer seinen ersten Weltcup-Sieg einfuhr. Aber nicht nur der Schwede stand überraschend auf dem Podest. Mit Michael Janyk (CAN) und Felix Neureuther schafften auch zwei andere Athleten mit dem Sprung aufs Weltcup-Podium eine Premiere. Für die Italiener ist aber vor allem Giorgio Rocca Sieganwärter Nummer eins, der sich im vergangenen Winter die kleine Kristallkugel des Slaloms sicherte.


Viele Favoriten aus vielen Nationen
Der Favoritenkreis im Slalom ist dieses Jahr allerdings schwer einzuschätzen. Denn auch Kalle Palander (FIN), Francois Bourque (CAN), Akira Sasaki (JPN), Ted Ligety (USA), Alexandre Anselmet (FRA) und Alois Vogl haben das Zeug, um den Sieg mitzufahren. Die Nationen der einzelnen Athleten zeigen die Ausgeglichenheit des Ski-Zirkus' in diesem Winter.

Über die Rennen werden wir natürlich in unserem Liveticker berichten!