Erst schien es, als würde Beaver Creek als Weltcupstandort zur Maxi-WM ausgebaut werden. Doch nun folgt das Dementi - in einer offiziellen Erklärung erteilte die FIS Nachholrennen in Nordamerika eine Absage.

Keine Zusatzrennen in den USA
Danach heißt es, das keines der ausgefallenen Rennen von St. Moritz (SUI) oder Val d`Isere (FRA) in den USA oder Kanada nachgeholt wird. Offenbar konnten so kurzfristig nicht genügend finanzielle Mittel aufgetrieben werden, denn die Veranstalter in Aspen und Beaver Creek hatten Interesse an der Übernahme bekundet. Erst am 29. November hatte auch der französische Weltcup-Ort seine Rennen mangels Schnee abgesagt.

Nicht genug Sponsoren
Dass es letztlich die finanziellen Rahmenbedingungen waren, die die Übernahme der Rennen durch die US-Skiorte verhinderten, erklärte auch der Präsident des US Ski Verbandes Bill Marolt. In einer Presseerklärung ließ er verlauten, dass die Verantwortung der Finanzierung und der technischen Übertragung im nationalen Fernsehen jeweils beim Veranstalter läge. Man habe zwar einige europäische und amerikanische Sponsoren gefunden, letztlich habe es aber nicht gereicht.


Wie geht es weiter?
Wie es nun mit den ausgefallenen Rennen weitergeht, bleibt unklar. Auch die nächsten europäischen Gastgeber für die Rennen vom 15. bis 18. Dezember haben weiterhin große Schneeprobleme - eine Austragung der geplanten Läufe kann hier noch niemand garantieren.