Aus Europa hagelt es weiter Absagen für den alpinen Skiweltcup. Die anhaltend warme Witterung zwingt nach Sölden und St. Moritz nun auch den französischen Traditionsort, die Herrenwettbewerbe abzublasen. Es liegt einfach kein Schnee.

Kein Schnee in Europa
Am 29. November machte der Weltverband FIS dem Hoffen der Skifans ein Ende - an einen Weltcup ist in Val d`Isere derzeit nicht zu denken. Einziger Hoffnungsschimmer für die Franzosen ist die Tatsache, dass die Damen auch noch Station in den französischen Alpen machen wollen. Bis zum 16. und 17. Dezember kann sich das Blatt vielleicht noch wenden - sicher ist das aber nicht. Inzwischen bleibt noch offen, wo die ausfallenden Termine nachgeholt werden können.

Keine Rennen in den USA nach dem 10. Dezember
In der Überlegung ist dabei weiterhin eine Verlängerung des Aufenthalts in Nordamerika, wo sich die Skistars derzeit vor allem in Beaver Creek mit massivem Neuschneefall beschäftigen müssen. Daher wurde auch das erste Abfahrtstraining der Herren in den USA abgesagt. Aus der Mini-WM könnte damit eine Maxi-WM werden, aber noch haben die Verantwortlichen der FIS keine Entscheidung gefällt. Nur ein Szenario schloss der Weltverband bislang aus: Nach dem 10. Dezember ist der Aufenthalt in Nordamerika definitiv vorbei.


Auch Gröden und Alta Badia bedroht?
Mit Sorgen sieht man nämlich auch in Richtung der italienischen Gastgeber Gröden und Alta Badia. Auch hier fehlt derzeit noch jede Spur von Schnee, ohne den ein weltcupwürdiges Rennen nicht vorstellbar ist. Hier sollten vom 15. bis zum 18. Dezember die Herren vier Rennen bestreiten.