Im kanadischen Lake Louise stehen die ersten Speed-Wettbewerbe der alpinen Damen auf dem Weltcup-Programm. Bei klirrender Kälte konnte die junge Italienerin Nadia Fanchini das Abfahrtstraining vor Lokalmatadorin Kelly Vanderbeek und der Österreicherin Renate Götschl für sich entscheiden.

Favoritinnen vermehrt auf vorderen Plätzen
Wie gewohnt platzierten sich die ÖSV-Damen auf den vorderen Rängen. Auf den Plätzen drei bis sechs kamen Renate Götschl, Andrea Fischbacher, Karin Blaser und Alexandra Meissnitzer ins Ziel. Auch die Schweizerinnen zeigten eine starke Leistung. So erreichte Martina Schild die achte und Ella Alpiger direkt hinter ihr die neunte Position. Weitere Abfahrtsfavoritinnen wie Lindsey C. Kildow oder Fränzi Aufdenblatten landeten auf den Positionen 20 und 27.

Fanchini-Schwestern liegt Lake Louise
Während Elena Fanchini im vergangenen Jahr bereits einen Weltcupsieg in Lake Louise verbuchen konnte, deutete die jüngere Schwester Nadia mit ihrer Trainingsleistung an, dass sie Elena darin zukünftig nicht nachstehen möchte.


Deutsche Damen im Training jenseits der Punkteränge
Mit teilweise hohen Startnummern gingen die deutschen Damen auf die Strecke. Gina Stechert wurde dabei beste Deutsche auf Rang 32. Die routinierte Petra Haltmayr kam auf der 48. Position ins Ziel. Stefanie Stemmer landete wenige Plätze hinter ihr und wurde 50. Maria Riesch, die am Wochenende das erste Speedrennen nach ihrer Verletzungspause bestreiten wird, konnte im Training Platz 54 einfahren. Technikerin Fanny Chmelar erreichte in ihrer nicht favorisierten Disziplin Rang 59.