Mit einem Basic Camp im Kühtai startet SAAC am 2. und 3. Dezember offiziell in den Winter. Viele SAAC und Freeride-Fans warten bereits seit Monaten darauf, dass es endlich losgeht. Sie wollen bereit sein für den ersten Pulverschnee und informieren sich zu Beginn der Saison über Gefahren und Verhaltensweisen im alpinen Gelände.

Theorie und Praxis
Ein SAAC Basic Camp ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert. Bei der Theorie geht es um die wichtigsten Grundlagen für risikominimiertes Freeriden und Tourengehen. Mittels Videos und Power Point bekommen die Teilnehmer eine Einführung und einen Überblick über Lawinenarten, Wetter, Geländeformen sowie Gefahrenstufen und Notfallausrüstung. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Gruppendynamik. Wer entscheidet? Sind diese Entscheidungen auch richtig?

Fahrerisches Können ist Voraussetzung
In der Praxis sollen die Teilnehmer lernen, das Theoretische richtig anzuwenden und Gefahren einzuschätzen. Auch der Umgang mit der Notfallausrüstung muss geübt werden, um im Ernstfall reagieren zu können. Wenn die Bedingungen es zulassen, steht natürlich viel Freeriden auf dem Programm. Dafür ist allerdings fahrtechnisches Können der Teilnehmer Voraussetzung. Wer sich abseits der Piste auf Board oder Ski noch nicht so sicher bewegt, sollte vorher noch an seiner Technik feilen und vielleicht einen Fahrtechnikkurs besuchen.

Großes Interesse an den Camps
Der Ansturm auf die kostenlosen zweitägigen Lawinencamps ist in diesem Jahr enorm. Es hat sich herumgesprochen, dass SAAC eine tolle Sache ist und man von einer Teilnahme bei einem SAAC nur profitieren kann. Das Camp im Kühtai war - so wie einige andere Camps - bereits wenige Tage nach Anmeldebeginn voll. Wer jetzt noch keinen Platz hat, kann sich nur noch auf die Warteliste setzen lassen und hoffen, dass wer absagt.


Praxisplätze sind begrenzt
Locals können aber wie immer, auch wenn sie keinen fixen Platz mehr bekommen haben, bei der Theorie vorbeischauen. Im Seminarraum ist die Teilnehmerzahl nicht so streng limitiert und man kann von dort bereits allerhand nützliche Tipps und Infos mit nach Hause nehmen. Die Gruppengröße im Gelände ist leider nicht so variabel, da auf die Sicherheit geachtet werden muss. Es kommt oft vor, dass jemand, ohne sich abzumelden, dem Praxisteil fernbleibt. Dann wird auch dort noch ein Platz frei.

Treffpunkt für das Camp im Kühtai ist am 2.Dezember um 15:00 Uhr im Kühtai-Center.

Quelle:
Infos zu den Camps gibt's auf www.saac.at.