Der Deutsche Skiverband zeichnete am Freitag, den 20. Oktober wieder seine besten Athleten mit dem \'Goldenen Ski\' aus. Als beste Alpine wurden Felix Neureuther und Petra Haltmayr geehrt, im Freestyle erhielt Christoph Stark den Preis. Außerdem gingen die begehrten Trophäen an die Biathleten Michael Greis und Kati Wilhelm, die Langläufer Claudia Künzel und Tobias Angerer sowie den Kombinierer Georg Hettich.

Preisträger Alpin:
Petra Haltmayr
Sie brachte ihre besten Leistungen auf den Punkt genau und verpasste nur um wenige Zehntelsekunden olympisches Edelmetall. Mit Platz sechs in der Abfahrt und Rang neun im Super-G von Turin bewies Petra Haltmayr, dass sie zu einer festen Größe im DSV-Team gereift ist, und auch international zum Kreis der besten Speed-Fahrerinnen im alpinen Skirennsport zählt.

Zwei Weltcup-Siege
Seit 1994 ist die 31-jährige Rettenbergerin erfolgreich im Ski-Weltcup aktiv. 28 Mal platzierte sie sich in ihrer Karriere unter den besten Zehn, zweimal stand die Sportsoldatin ganz oben auf dem Siegerpodest.

Felix Neureuther
Er ist ein Vollblutskifahrer. Er scheut kein Risiko, bewegt sich immer am Limit, wenn es darum geht, den schnellsten Weg durch den Stangenwald zu finden. Kein Zweifel: Felix Neureuther ist derzeit Deutschlands bester Slalom- und Riesenslalomfahrer.

Auf dem Weg in die Weltspitze
In seinen ersten drei Weltcup-Saisonen, hat sich der amtierende Deutsche Meister im Riesenslalom kontinuierlich nach vorne gearbeitet. Selbst von einer gebrochenen Hand wie im letzten Jahr, ließ er sich dabei nicht aus dem Rhythmus bringen. Mit seiner leidenschaftlichen und beherzten Fahrweise ist der Team-Weltmeister von Bormio auf dem besten Weg, sich international einen Platz im Kreis der Top-Slalomfahrer zu erkämpfen.

Preisträger Freestyle:
Christoph Stark
Die Aufbruchsstimmung im deutschen Ski-Freestyle-Team ist spürbar. Ein Name steht sinnbildlich dafür: Christoph Stark. Nach acht Jahren schaffte der Allgäuer vom SC Tiefenbach als erster DSV-Athlet wieder den Sprung in ein olympisches Buckelpistenfinale. Mit Platz 15 feierte der 26-jährige bei den Winterspielen in Turin seinen bisher größten Erfolg und bestätigte mit diesem Ergebnis seine positive sportliche Entwicklung.

Durchbruch in der dritten Weltcup-Saison
In seiner dritten Weltcup-Saison hat Christoph Stark den Durchbruch geschafft. Mit Platz neun in Deer Valley und Rang acht in Madonna di Campiglio hat der amtierende Deutsche Meister seine Ambitionen unterstrichen, zukünftig auch international in der Spitze mitfahren zu wollen.