Titel: Management und Spitzensport

Autor:J. Jelly
Seiten: 100 Seiten
Hochschule: Fachhochschule, Österreich
Art der Arbeit: Diplomarbeit
Abgabe: Juni 2003
Note: 1
Preis: 49,50 EUR (inkl. MwSt.)

Einleitung:

Wie der Titel bereits angibt, werden in der folgenden Arbeit die Aufgaben von Managern in Unternehmen mit elementaren Lehren und Erkenntnissen aus dem Spitzensport verglichen.

Die gemeinsame Basis, auf der beide Disziplinen aufbauen, ist auch das gemeinsame Ziel: Die Höchstleistung. Sowohl im Management als auch im Spitzensport ist die maximale Ausschöpfung des Leistungspotenzials zur Erreichung von Höchstleistungen eine Notwendigkeit. Diese Argumentation bietet den Grundstock für die These, dass der Zugang zu diesem Leistungspotenzial sowohl von Seiten des Managements als auch von Seiten des Spitzensports sehr oft der gleiche ist.

Zusammenfassung:
Die komparative Analyse ermöglicht nicht nur eine ganzheitliche Sicht, sondern zeigt auch Parallelen auf, doch vor allem ermöglicht sie die Schließung von Lücken. Interdisziplinarität als Mittel zur Lückenschließung hat sich bereits in vielen Bereichen bewährt. Einige Consulting-Unternehmen machen sich exakt diesen Ansatz bereits zunutze, indem sie Leute aus den unterschiedlichsten Disziplinen einstellen. Die Wiener Niederlassung der Boston Consulting Group hat zum Beispiel einen Arzt und sogar einen Sinologen im Team. Die auf den ersten Blick als absurd erscheinende Idee, einen Sinologen zur Unternehmensberatung heranzuziehen, ist bei näherer Betrachtung umso logischer.

Es geht um eine andere Betrachtungsweise von Problemen, andere Denkansätze und -prozesse, frei von intradisziplinären Schemata, und um kreative Lösungsansätze. Aus denselben Gründen werden japanische Spitzenmanager in militärische Drill-Camps gesteckt und verbringen unsere Ski-Stars in der Sommerpause Tage mit den verschiedensten anderen Sportarten.

Diese Arbeit hat also den Zweck, unter Zuhilfenahme einer zweiten Disziplin - dem Spitzensport - eventuelle Lücken im Unternehmensmanagement zu schließen und Verbesserungen der behandelten Themen zu erreichen.

Gliederung:
INHALTSVERZEICHNIS 3
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 6
TABELLENVERZEICHNIS 8
EINLEITUNG 9
1. DER MENSCH ALS KAPITAL 10
1.1 MENSCHENTYPEN 11
1.1.1 ALLGEMEIN 11
1.1.2 TEMPERAMENTSTYPOLOGIE 11
1.1.3 KONSTITUTIONSTYPOLOGIE 12
1.1.4 ANTHROPOSOPHISCHES MENSCHENBILD 14
1.1.5 ANSÄTZE IN DER WIRTSCHAFT 18
1.2.1 DEFINITION 20
1.2.2 TALENTSUCHE 21
1.2.3 TALENTAUSWAHL 24
1.2.4 TALENTFÖRDERUNG 26
1.2.5 ÜBERFORDERUNG 28
1.2.6 ÜBERFORDERUNG IM BERUF 30
1.2.6.1 Maßnahmen zur Senkung der Überforderung im Beruf 32
1.3 KÖRPERLICHE FITNESS 35
1.3.1 SPORTLICHE LEISTUNGSFÄHIGKEIT 35
1.3.2 PERSÖNLICHKEITSSTÄRKUNG DURCH SPORT 41
1.3.3 SPORT UND GESUNDHEIT 42
1.3.4 KÖRPERLICHE FITNESS IM BERUF 44
1.4 ERNÄHRUNG 47
1.4.1 ENERGIE 47
1.4.2 KÖRPERGEWICHT 53
1.4.3 ERNÄHRUNG DES SPITZENSPORTLERS 56
1.4.4 ERNÄHRUNG IM BERUF 60
2. FÜHRUNG 64
2.1 WAS BEDEUTET FÜHRUNG 64
2.1.1 DER FAKTOR HUMAN RELATIONS 64
2.1.2 FÜHRUNGSARBEIT FALSCH VERSTANDEN 65
2.2 FÜHRUNGSSTILE 68
2.2.1 GRUND-FÜHRUNGSSTILE 68
2.2.2 DIE VISION 69
2.2.3 DURCH FLEXIBLES FÜHREN MEHR ERREICHEN 76
2.2.4 FAIR PROCESS 77
2.2.4.1 Was bedeutet Fair Process? 77
2.2.4.2 Mentale Hürden überwinden 81
2.2.5 INFORMELLE NETZWERKE 82
2.2.5.1 Die mathematische Sicht von Netzwerken 90
2.2.5.2 Netzwerke in Mannschaften 92
2.3 EMOTIONALE INTELLIGENZ 96
2.3.1 TRAINING DER EMOTIONALEN INTELLIGENZ 97
2.3.1.1 Sportlicher Handlungsablauf 98
2.3.2 KRITISCHE DENKANSTÖßE ZUR EMOTIONALEN INTELLIGENZ 102
2.4 VORBILDWIRKUNG 103
2.4.1 PYGMALIONS GESETZ 103
2.4.1.1 Der negative Effekt 105
2.4.2 REALITÄT 106
2.4.3 SELBSTVERTRAUEN 107
3. MOTIVATION 108
3.1 DEFINITION 108
3.2 INNERE KÜNDIGUNG 110
3.3 DER URSPRUNG DER MOTIVIERUNG 112
3.4 BELOHNUNG 123
3.5 INCENTIVES UND BONUS SYSTEME 125
3.6 BETRIEBLICHES VERBESSERUNGSWESEN (BVW) 131
3.7 LOB 133
3.8 GEHALTSMANAGEMENT 135
3.9 PSYCHOLOGISCHES TRAINING 136
3.9.1 WARUM PSYCHOLOGISCHES TRAINING 136
3.9.2 FORMEN DES PSYCHOLOGISCHEN TRAININGS 137
Wirkungen 137
3.9.3 AUTOGENES TRAINING 140
3.9.4 MENTALES TRAINING 142
4. ERFOLG 147
4.1 MESSUNG/MESSBARKEIT DES ERFOLGES 147
4.1.1 RETURN ON MANAGEMENT 147
4.1.1.1 Definition 147
4.1.1.2 Prüffragen 149
4.1.2 DIE WISSENSBILANZ 152
4.1.2.1 Unterschied Finanzbilanz - Wissensbilanz 154
4.1.2.2 Transparenzforderung versus Verlust von Wettbewerbsvorteilen 156
4.1.3 RETURN ON INVESTMENT BEI SPORTLERN 157
4.1.3.1 Beruflicher Erfolg von Sportlern 157
4.1.3.2 Persönlicher ROI von Sportlern 163
4.1.3.3 ROI im Sponsoring 164
4.2.1 MEDIENÄSTHETIK 168
4.2.2 ÖFFENTLICHE BEKANNTHEIT IM SPORT 169
4.2.3 EITELKEIT IM MANAGEMENT 170
4.3 LEISTUNG 173
4.3.1 LEISTUNG IN DER NATURWISSENSCHAFT 173
4.3.2 LEISTUNG IM SPORT 174
4.3.3 LEISTUNG IN DER WIRTSCHAFT 174
4.3.4 ZEIT-LEISTUNGS-MODELL 175
ZUSAMMENFASSUNG 179
LITERATURVERZEICHNIS 180

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