Die US-Damen haben ihr zweites Schnee-Training in Portillo hinter sich gebracht. Nach Aussage des Chefcoaches Patrick Riml war auch der Abstecher in die chilenischen Anden ein voller Erfolg.

Riml ist zufrieden
Die harte konditionelle Arbeit in der Vorbereitung zahle sich bereits aus, ließ Riml über das US Ski Team vermelden. Auch das zweite Trainingslager auf Schnee sei außerordentlich gut verlaufen, da seine Schützlinge alle sehr professionell und fokussiert gearbeitet hätten. Zuvor hatte das Damenteam bereits im August in Neuseeland auf Schnee trainiert.

Unterschiedliche Schneebedingungen in Chile
Beste Wetterbedingungen ermöglichte es den Damen, jeden Tag auf Skiern zu stehen. Dabei boten die Hänge in Portillo unterschiedliche Schneebedingungen. Die Abfahrtstrecke, auf der auch Super-G gefahren wurde, war weicher als der Slalom- und Riesenslalomhang auf der anderen Seite des Berges. Daher war Riml am Ende auch sehr glücklich mit dem Ergebnis des Camps. Man habe keinen Tag verloren, der Schnee war sehr gut.

Stiegler und Kildow überzeugen
Resi Stiegler fiel beim Training auf, sie konnte sich in den Speed-Disziplinen verbessern, was ihr vor allem im Riesenslalom und der kombination helfen sollte. Im kommenden Winter wird sie vielleicht auch erstmals in einer Weltcup-Abfahrt antreten. Auch Lindsey Kildow konnte überzeugen und deutete an, dass sie in den Speed-Disziplinen wieder zu den Top-Favoritinnen zählen wird.


Im Oktober nach Österreich
Nach den Übungen in Portillo in den Anden haben die US-Girls nun zwei Wochen Zeit zur Erholung. Mitte Oktober werden sowohl die Technik- als auch die Speedgruppe nach Österreich fahren, um sich weiter auf den Weltcup-Start in Sölden vorzubereiten.