Johann Grugger verlängert vorzeitig seinen Ausrüstervertrag bei Head-Tyrolia. Anstatt bis 2007 gilt dieser nun bis 2008. Damit setzt der 24-Jährige ein Zeichen der Kontinuität, das nach den letzten Erfolgen kaum überraschend kommt. "Ich bin mit dem Package sehr zufrieden," erläutert der Bad Hofgasteiner. "Das Umfeld stimmt einfach, da habe ich eine zukunftsorientierte Entscheidung getroffen." Grugger hat sich in den letzten drei Weltcup-Jahren in die absolute Weltspitze vorgekämpft.

Zwei Weltcup-Siege
Nachdem er im November 2003 erstmals im Super-G von Lake Louise (CAN) unter die Top-Ten vorstieß, folgte noch im Februar 2004 in St. Anton der Sprung auf das Siegerpodest. 2004/2005 kamen folgerichtig die ersten Siege. Bei den Abfahrten in Bormio (ITA) und Chamonix (FRA) war keiner schneller als der Mann aus dem Salzburger Land. Am Ende der Saison lag Grugger im Abfahrtsweltcup bereits auf Rang fünf.

Verletzung stoppt Grugger
Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Talents aus dem Gasteinertal nahm auch in der Olympischen Saison 2005/2006 seinen Fortgang. Grugger startete stark in den Winter: Nach dritten Plätzen in Beaver Creek (USA) und Val d'Isere (FRA) gewann er beim Super-G in Gröden und unterstrich damit, dass er nun auch in dieser Disziplin zu den Siegfahrern zählt. Leider folgte kurz darauf ein erster Rückschlag. Bei der Abfahrt in Bormio verletzte sich der Österreicher und musste die Saison vorzeitig beenden. Damit verpasste er auch die Olympischen Winterspiele in Turin, wo Grugger als Medaillenkandidat galt.

Neuer Angriff im Weltcup
Nachdem diese Verletzung überwunden ist, wird Johann Grugger nun erneut nach der schnellsten Linie auf den Weltcup-Pisten suchen. Das tut er nun noch bis mindestens 2008 mit dem Material, mit dem er schon in jungen Jahren so große Erfolge feierte. Bei Head-Tyrolia freut man sich über das Vertrauen des Top-Athleten - und auf dessen weitere Triumphfahrten.

Auch Schifferer für zwei Jahre bei Head-Tyrolia
Mit Andreas Schifferer hat sich ein weiterer Speed-Spezialist für Head-Skier entschieden. Der 32-Jährige unterschrieb für zwei Jahre und hat dafür auch eine überzeugende Begründung: "Head-Tyrolia ist für mich einfach die ideale Lösung!" Bereits bei seinen größten Erfolgen war der Speedfahrer aus Radstadt im Salzburger Land auf Head-Skiern unterwegs. In der Saison 1997/1998 entschied er nicht weniger als vier Abfahrten für sich und gewann damit auch die kleine Kristallkugel in dieser Disziplin. Auch im Gesamtweltcup fuhr der Österreicher stark und landete so auf dem zweiten Rang. Insgesamt kann Schifferer acht Weltcup-Siege auf seiner Habenseite verbuchen und gewann auch jeweils einmal Bronze bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften.

Hoffnung auf das Podest
Mit dem neuen Material erhofft sich Schifferer wieder einen Schritt nach vorne. In den letzten Jahren konnte er zwar regelmäßig unter die besten Zehn fahren, das 'Stockerl' blieb ihm aber verwehrt.