Mit einem kräftigen Minus hat der Schweizer Ski-Verband Swiss Ski das Olympia-Jahr abgeschlossen. Insgesamt beträgt das Defizit rund eine halbe Million Franken.

Finanziell angeschlagen trotz guter Leistungen bei Olympia
Trotz guter Leistungen der Athleten bei Olympia konnte der hohe Verlust nicht aufgefangen werden. Immerhin acht Medaillen holten die Aktiven von Ski Alpin, Snowboard und Freestyle bei den Winterspielen in Turin (ITA) 2006. Doch zu dem bereits kalkulierten Defizit von 266.000 Franken kam noch erschwerend hinzu, dass ein vierter Hauptsponsor erst spät gewonnen werden konnte. Swiss Ski-Präsident Duri Bezzola mahnte an, dass es so etwas nicht noch einmal geben könne.

Neue Einteilung der Sportarten
Als erste Konsequenz wurde beim Verband nun eine neue Einteilung nach der Wichtigkeit der Sportarten vorgenommen. Die eindeutige Nummer eins bleibt der alpine Skirennsport, denn daran wird Swiss Ski laut Bezzola gemessen und dort fließen die meisten Sponsorengelder. Dahinter mit Priorität zwei werden Langlauf, Skisprung und Snowboard eingestuft. An Nummer drei stehen Nordische Kombination, Biathlon und Skiakrobatik/Freestyle (Springen). Die Disziplinen Buckelpiste, Skicross und Big Air sowie Telemark sind in der vierten Kategorie angesiedelt.