Auch 2006 konnten die User den Ski2b-Award Snowflake 2006 in zehn Kategorien vergeben. Hier noch einmal die Kategorien und ihre Nominierten in der Übersicht.

Bester Athlet
In unserer ersten Rubrik haben wir den Athleten des Jahres gesucht. Ihr konntet eure Stimme dabei dem Routinier Kjetil Andre Aamodt oder dem Newcomer Ted Ligety geben. Außerdem standen Abfahrts-Olympiasieger Antoine Deneriaz und Slalom-Dominator Giorgio Rocca zur Wahl. Natürlich durfte in dieser Wertung auch der Gesamtweltcup- und Doppelolympiasieger Benjamin Raich nicht fehlen.

Beste Athletin
Fünf Athletinnen stellten sich euch zur Wahl zur Athletin des Jahres. Mit dabei war Martina Ertl-Renz, die einen neuen Rekord für die meisten gefahrenen Weltcup-Rennen aufstellte. Außerdem konntet ihr für Riesenslalom-Olympiasiegerin Julia Mancuso stimmen oder für die beste Speed-Fahrerin Michaela Dorfmeister, die alle Trophäen in Abfahrt und Super-G auf sich vereinigte. Natürlich waren aber auch die beiden besten Weltcup-Athletinnen mit im Angebot: Anja Pärson und Janica Kostelic.

Pechvogel des Jahres
Viele Sportler wurden im vergangenen Winter vom Verletzungspech heimgesucht. Für Hilde Gerg bedeutete die Verletzung das Ende der Karriere. Jean-Pierre Vidal war in der Form, seinen Slalom-Olympiatitel zu verteidigen, ehe er kurz vor den Spielen auch seine Laufbahn beenden musste. Maria Riesch erlebte gleich den zweiten Kreuzbandriss in Folge und auch Kristina Koznick und Johann Grugger mussten nach sehr guten Ergebnissen die Saison vorzeitig abbrechen.

Comeback des Jahres
Wer hat nach einer Auszeit wieder einen Karriere-Höhepunkt erlebt? War es der Abfahrts-Olympiasieger Antoine Deneriaz, der zuvor lange von einer Verletzung zurückgeworfen wurde? Oder Kjetil Andre Aamodt, der seiner beeindruckenden Edelmetallsammlung noch eine Goldmedaille hinzufügte? Außerdem war Reinfried Herbst mit dabei, der sich in der vergangenen Saison immer weiter steigern konnte und am Ende sogar bei Olympia eine Medaille davontrug, wie auch seinen ersten Weltcup-Sieg.

Aufsteiger des Jahres
Viele Athleten haben sich in der vergangenen Saison nach oben fahren können - fünf davon stellten wir euch zur Wahl. Das waren die starken Österreicherinnen Kathrin Zettel und Nicole Hosp, der Kanadier Erik Guay, Ted Ligety, der seinen ersten großen Sieg in der Olympischen Kombination feiern konnte und Aksel-Lund Svindal, der den Super-G Weltcup in einem spannenden Finale Hermann Maier noch aus den Händen riss.



Ski des Jahres
Welche Marke war der Sieger dieses Winters?

Das Ereignis des Jahres
Jede Weltcup-Saison bringt ihre besonderen Momente mit sich. Welches war das Ereignis des Jahres? Wer erinnert sich noch an Fritz Strobl's Bauchlandung nach dem Start des Super-G von Gröden? Oder der spektakuläre Ausgang des Super-G der Damen von Hafjell, als drei Fahrerinnen zeitgleich Platz eins belegten und Kelly Vanderbeek mit nur einer Hundertstelsekunde Rückstand das Stockerl verpasste? Außerdem gab es noch den Beinahe-Crash von Michaela Dorfmeister mit einem Streckenposten bei der Kombinationsabfahrt in St. Moritz, bei dem die Österreicherin mit viel Geschick und Glück einen Horrorunfall vermeiden konnte.

Beste Weltcup-Veranstaltung
Bei welchem Weltcup-Gastspiel kam die meiste Stimmung auf? Wo waren die Rennen am spektakulärsten? Hier hattet ihr die Wahl zwischen den Klassikern in Garmisch, Kitzühel und Wengen sowie den Nacht-Events in Schladming und Zagreb.

Skicrosser des Jahres
Außerdem habt ihr in diesem Jahr den besten Skicrosser des Jahres gewählt. Neben Gesamtweltcupsieger Tomas Kraus hatten wir auch Roman Hofer und Enak Gavaggio nominiert, die beide in dem Winter Weltcup-Rennen für sich entscheiden konnten. Zudem konntet ihr für die Top-Fahrer Markus Wittner und X-Games-Sieger Lars Lewen votieren.

Skicrosserin des Jahres
Zum Abschluss suchten wir noch die Skicrosserin des Jahres. Ihr konntet dabei für die Weltcup-Gesamtsiegerin Ophelie David stimmen oder für X-Games Gewinnerin Karin Huttary. Außerdem stand die starke Schwedin Magdalena Iljans zur Wahl wie auch die beiden Top-Newcomerinnen Julia Manhard und Meryl Boulangeat, die auch die ersten beiden Plätze bei der Junioren-WM belegten.