Hinein ins Skivergnügen mit der 'Wilden Hilde' und der 'schnellen Sonja'! Abseits von Wettkampfdruck und Stoppuhren feierte Völkl vom 25. bis 28. März 2006 eine exklusive Abschieds-Party für seine beiden erfolgreichen Ski-Damen, die in dieser Saison Ihren Rücktritt vom Profisport erklärt hatten.

Viele Skistars mit dabei
Ein wahres Großaufgebot an Skistars folgte der Einladung des Straubinger Rennsport-Ausrüsters nach Zürs am Arlberg (AUT). Neben den frischgebackenen Olympiamedaillen-Gewinnern Nicole Hosp (AUT), Martina Schild (CH) und Alexandra Meissnitzer (AUT) gaben Hilde Gerg und Sonja Nef auch unvergessene Skilegenden wie Hanni Wenzel, Maria Walliser, Bernhard Russi, Anita Wachter, Christa Kinshofer oder Walter Tresch die Ehre. Nach dem Ende einer erfolgreichen Saison nutzten zahlreiche weitere Völkl-Profis wie Manfred Pranger (AUT), Alois Vogl (D), Christian Deville (ITA), Marc Gini (CH), Martin Marinac (AUT), Kathrin Hölzl (D), Tina Weirather (LIE) die Gelegenheit, gemeinsam zu feiern und zur Abwechslung einfach nur so zum Vergnügen Ski zu fahren.

Schaupieler Thomas Heinze begeistert
Für Hilde Gerg und Sonja Nef ging am Arlberg aber nicht nur die Ski-Prominenz auf die Piste: Auch Schauspieler Thomas Heinze ('Allein unter Frauen', 'Das Wunder von Lengede') testete bei herrlichem Winterwetter das neueste Material der Straubinger Traditionsmarke. "Ich bin schon ewig nicht mehr gefahren, aber mit den neuen Skiern und bei der Profi-Unterstützung geht das viel leichter, als ich gedacht hätte", so der TV-Star, der Seite an Seite mit Ex-Weltmeister Frank Wörndl unterwegs war.

VIP-Skirennen
Zu den Höhepunkten des viertägigen Programms zählte ein VIP-Skirennen mit Disziplinen, die in keinem Regelbuch der FIS zu finden sind. Dabei wurde den gestandenen Weltcup-Athleten ungewohntes abverlangt, zum Beispiel die Fahrt zu dritt auf einem Triple-Ski - eine absolute Weltpremiere! Bei dem Spaß-Rennen kam es dementsprechend vor allem auf eine gut trainierte Lachmuskulatur an.


Gattermann würdigt Leistungen von Gerg
Nach dem vergnüglichen Nachmittag ließ der anschließende Abschiedsabend bei Hilde Gerg und Sonja Nef noch einmal kurz ein wenig Wehmut aufkommen. Denn bei dem von TV-Moderator Jan Stecker (Kabel1) stimmungsvoll moderierten Programm wurden die beispiellosen Karrieren der beiden Völkl Fahrerinnen ausführlich gewürdigt. So erinnerte Klaus
Gattermann - selbst ehemaliger Skiprofi und langjähriger Wegbegleiter von Hilde Gerg - in seiner Laudatio an die zahllosen Erfolge der Lenggrieserin: "Sie war und ist eine Leit- und Identifikationsfigur für den deutschen Skisport. Ihre Siege stehen auch für die Qualität unserer Produkte."

Entdecker von Nef verneigt sich vor der Schweizerin
Gregor Furrer, der ehemalige Völkl Chef und Entdecker von Sonja Nef, rief den Gästen die Highlights in der Laufbahn der Appenzellerin noch einmal ins Gedächtnis: "Sonja ging oft zu Boden - aber war nie k.o.! Sieben mal wurde sie am Knie operiert und ist dennoch immer wieder nach ganz oben zurück gekehrt. Ich verneige mich vor ihren Leistungen. Sonja wird uns allen fehlen."

Gerg und Nef danken Völkl
Auch die Geehrten selber kamen zu Wort. "Während all der Jahre ist Völkl für mich wie eine Familie gewesen. Eine Familie auf die ich mich immer hundertprozentig verlassen konnte", so Hilde Gerg mit Wehmut in der Stimme. Sonja Nef, ebenfalls sichtlich gerührt: "Ich dachte, ich hätte schon alle Abschieds-Tränen geweint, aber Ihr habt es doch noch einmal geschafft, mich zum Weinen zu bringen." Die Schweizerin fuhr fort: "Ich hatte eine fantastische Zeit bei Völkl. Vielen Dank für den wunderschönen Abschied."

Standing Ovations zum Abschied
Der offizielle Teil der Verabschiedung endete mit Standing Ovations und einem leuchtenden Meer von Wunderkerzen zu den Klängen von "Time to say goodbye".