Der Countdown läuft: In 60 Tagen fällt die Entscheidung, ob die FIS Ski Weltmeisterschaften im 2011 in Garmisch-Partenkirchen ausgetragen werden. Dass Deutschlands renommiertester Wintersportort nach den Olympischen Spielen 1936 und den Weltmeisterschaften 1978 längst wieder für eine Großveranstaltung bereit ist, bewiesen die Organisatoren nicht nur mit einem perfekten Weltcup-Rennwochenende im Januar. Denn das Konzept zur Austragung der Alpinen Weltmeisterschaften 2011 ist schlüssig und lässt keine Fragen offen.

Perfektes Rennwochenende 2006 in Garmisch-Partenkirchen
Garmisch-Partenkirchen unterstrich im Rahmen der FIS Weltcup-Rennen eindrucksvoll seine Ambitionen, den Zuschlag für die Austragung der alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2011 zu bekommen. Eine perfekt präparierte Kandaharpiste, traumhaftes Wetter und rund 27.000 Zuschauer an den Renntagen sind eine gute Empfehlung für Garmisch-Partenkirchen. „Die Organisatoren um OK-Chef Peter Fischer haben hervorragende Arbeit geleistet,“ so Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Skiverbandes. „Garmisch-Partenkirchen hat in diesem Jahr erneut eine sehr gute Visitenkarte für die Bewerbung für die Alpine Ski-Weltmeisterschaft 2011 abgegeben.“ DSV-Ehrenpräsident Fritz Wagnerberger resümierte im Rahmen einer Gala-Veranstaltung: „Dieses Mal ist Garmisch-Partenkirchen einfach dran.“

Mediales Großereignis
Insgesamt berichteten 445 akkreditierte Medienvertreter von den Rennen in Garmisch-Partenkirchen. Der langjährige TV-Partner und Produzent des internationalen Fernsehbildes, das Erste Deutsche Fernsehen (ARD), sorgte ein weiteres Mal für visuelle Impressionen der Extraklasse. Michael Scheur, Produktionsleiter der ARD war mit dem Ergebnis deshalb mehr als zufrieden: „Wir hatten insgesamt 21 Fernsehkameras im Einsatz, damit der Zuschauer die perfekten Renneindrücke am heimischen Bildschirm erhalten konnte. Die tollen Bilder haben gezeigt, dass sich der Aufwand gelohnt hat.“

Erster Einsatz für Eckert
Florian Eckert zieht eine positive Bilanz nach seinem ersten Einsatz als stellvertretender Rennleiter in Garmisch-Partenkirchen. Der 26-jährige Team-Weltmeister von Bormio und WM-Dritte: "Das gesamte OK-Team um Präsident Peter Fischer ist eingespielt und sehr kompetent", so Eckert. „Mit Heinz Mohr, dem jetzigen Rennleiter, steht mir persönlich ein ausgewiesener Fachmann zur Seite, von dem ich noch einiges lernen kann, der es mir aber gleichzeitig ermöglicht, meine eigenen Erfahrungen aus dem Rennsport umzusetzen.“
„Florian Eckert passt hervorragend in unser Team. Er kennt den alpinen Skirennsport aus Sicht des Athleten und hat im Januar bewiesen, dass er in der Lage ist, Verantwortung zu übernehmen,“ so OK-Chef Peter Fischer. Eckert selbst unterstützt die Bewerbung Garmisch-Partenkirchens mit vollen Kräften. "Mit dem geplanten Umbau der Rennstrecke wird die Kandahar für Rennfahrer und Zuschauer noch attraktiver. Aus meiner Sicht gibt es keinen besseren Ort um spannende Wettkämpfe auf höchstem Niveau erleben zu können als Garmisch-Partenkirchen.“

Kandidatur 2011: Schlüssiges WM-Konzept
Bereits im September vergangenen Jahres zollten die Mitglieder einer hochrangigen Evaluations-Delegation der FIS unter Vorsitz der Generalsekretärin Sarah Lewis den Organisatoren Respekt für ihre Arbeit. Nach der Begehung von Sportstätten, verschiedenen Einrichtungen im Bereich Medien und Kommunikation sowie einer umfangreichen Präsentation von Rahmenbedingungen und Organisationsstrukturen blieben keine Fragen offen. Das Konzept Garmisch-Partenkirchens für eine Austragung von alpinen Weltmeisterschaften ist schlüssig. Viele der geplanten Neubau- und Umbaumaßnahmen sind dank einer engagierten Vorarbeit und den vorliegenden Genehmigungen rasch realisierbar.

DSV-Präsident Hörmann will neue Maßstäbe setzen
Für DSV-Präsident Alfons Hörmann ist es ein zentrales Anliegen des Verbandes, die Weltmeisterschaften 2011 nach Garmisch-Partenkirchen zu holen. "Die Zeit für alpine Ski-Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen ist reif", so Hörmann. "Im Falle eines Zuschlages werden wir hier in allen Bereichen neue Maßstäbe setzen."

Signalwirkung für den Alpinen Skirennsport
Neben dem DSV-Präsidium, dem DSV-Ehrenpräsidenten und FIS-Council-Mitglied Fritz Wagnerberger werben auch die Ski-Ikonen Rosi Mittermaier und Christian Neureuther für das alpine Großereignis im Werdenfelser Land. "Eine WM in Garmisch-Partenkirchen", so Christian Neureuther, "würde die Popularität des Skisports über Deutschlands Grenzen hinaus ungeheuer steigern." Der TV-Experte verwies dabei auf den hohen Qualitätsstandard deutscher Fernseh-Produktionen.



TV-Übertragung auf höchstem Niveau
Wie bereits bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Oberstorf würde auch in Garmisch-Partenkirchen die Live-Übertragung den öffentlich-rechtlichen Sendern obliegen. Ingolfur Hannesson, der Beauftragte der European-Broadcasting Union (EBU), bestätigte die herausragende Qualität deutscher TV-Produktionen und sprach den Vertretern der ARD und des Bayerischen Rundfunks seine Wertschätzung aus.

WM-Konzept mit zwei Wettkampfzonen
Garmisch-Partenkirchen plant die Durchführung der FIS Ski-WM 2011 in zwei Wettkampfzonen, den beiden “Racing Arenas“ am WM-Park Kreuzeck und im Olympia-Skistadion am Gudiberg. Das Herzstück der FIS Ski-WM 2011 wird der WM-Park am Kreuzeck mit den neu konzipierten Abfahrten “Kandahar“ und der Zielarena. Auf den Kandahar-Strecken sollen folgende Wettbewerbe ausgetragen werden:
- Abfahrt Damen
- Abfahrt Herren
- Kombinationsabfahrt Damen
- Kombinationsabfahrt Herren
- Super G Damen
- Super G Herren
- Riesenslalom Damen
- Riesenslalom Herren
- Super-Kombinations-Slalom Damen
- Super-Kombinations-Slalom Herren

Der WM-Zielbereich am Kreuzeck ist konzipiert als Symbiose aus Sport und Unterhaltung mit Elementen wie dem 'WM-Family-Center' (einzigartiges Wintererlebnis, Spaß für die ganze Familie) und dem 'WM Event-Center' (Live Entertainment vor, zwischen und nach den Rennen).

Olympia Skistadion am Gudiberg
Am Gudiberg der zweiten Wettkampfzone sind die Strecken sind von Start bis Ziel vollständig einsehbar. Ziel der Slalomstrecken ist das historische Olympia-Skistadion am Gudiberg in dem neben den Slalombewerben für Damen und Herren auch die Eröffnungs- und Schlussfeier ausgetragen werden.

Optimale Arbeitsbedingungen für Medienvertreter
Das Hauptpressezentrum im Olympia-Eissport-Zentrum ist mit Bahn, dem Shuttle-Service oder zu Fuß erreichbar. Die Multifunktionalität des Olympia-Eissport-Zentrum erlaubt ein breites Nutzungsspektrum. Das Zentrum ist bis zu 3.400 Plätzen ausbaubar. Möglichkeiten für Großprojektionsanlage für Overhead, Dia, Film und Videos für die Live-Übertragung aller Rennen. Für die FIS Ski Weltmeisterschaft 2011 wird die neueste Technologie zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen zur WM-Bewerbung von Garmisch-Partenkirchen finden Sie im Internet unter: www.skiclub-garmisch.de