Marc Gini konnte bei den Schweizer Meisterschaften in St. Moritz nicht nur seinen Slalom-Titel vom Vorjahr verteidigen, sondern auch noch den Riesenslalom gewinnen. Bei den Damen siegte im Slalom mit Tina Weirather eine Liechtensteinerin. Im Riesenslalom gewann Aita Camastral die Goldmedaille. Die Technik-Wettbewerbe fanden am 25. und 26. März statt.

Doppelsieg für Gini, Berthod zweimal geschlagen
Für eine Oylmpia-Teilnahme hatte es für Marc Gini nicht gereicht, bei den Schweizer Meisterschaften war er in Bestform und konnte vor allem im Riesenslalom die nationale Konkurrenz deklassieren. Über eine Seunde nahm er dem zweitplatzierten Marc Berthod ab, Dritter wurde Tobias Grünenfelder. Auch im Slalom behielt Gini vor allem im Finallauf die Nerven. Als Dritter des ersten Durchgangs schob er sich im zweiten Lauf an die Spitze und nahm dabei Berthod alleine acht Zehntel ab. Damit wurde Marc Berthod erneut Vizemeister. Dritter des Rennens wurde mit Martin Marinac ein Österreicher, daher nahm Sandro Viletta auf Rang vier die Bronzemedaille im Slalom entgegen.

Camastral düpiert nationale Konkurrenz
Bei den Damen mischten zwei Liechtensteinerinnen ganz vorne mit. Die Teilnehmer aus dem Kleinststaat sind bei Schweizer Meisterschaften siegberechtigt. Das nutzte Tina Weirather, die sich die Goldmedaille im Riesenslalom holte. Hinter ihr landete Aita Camastral auf dem zweiten Platz, gefolgt von der erst 19-jährigen Andrea Dettling. Im Slalom konnte Camastral dann für einen Überraschungssieg sorgen. Wenige Tage vor ihrem 23. Geburtstag distanzierte sie die Zweite des Rennens, Christina Ammerer aus Deutschland, um über eine Sekunde. Den zweiten Platz in der Meisterschaftswertung der Eidgenossen sicherte sich Jessica Walter aus Liechtenstein, die Rabea Grand auf den dritten Platz verwies.