Am Sonntag wurden die Skicross-Fans am Spitzingsee auf eine harte Probe gestellt. Nachdem am Samstag das Training am Rauhkopf wie geplant durchgeführt werden konnte und nur während der Mittagspause zwischen den beiden Einheiten etwas Regen die Strecke zum ersten Mal auf den Prüfstand stellte, begann es dann am Wettkampftag mit Regen.

Kein KO-Finale möglich
Davon ließen sich die 60 angereisten Teilnehmer aus ganz Deutschland nicht beeindrucken. Der gegen 03.00 Uhr morgens einsetzende Regen hatte die Strecke soweit aufgeweicht, dass sich die Rennleitung dazu entschloss, jeden Teilnehmer nur einen Trainingslauf zuzugestehen. Direkt im Anschluss wurde der Qualifikationslauf gestartet. Im Startgelände bogen sich die Fahnen bis zum Brechen. Doch die Skicrosser ließen sich noch immer nicht von der Strecke verjagen. Warum der Rauhkopf so heißt wissen jetzt alle. Nach der Qualifikation konnte trotz intensivster Bemühungen aller Helfer des SC Schliersee die Strecke nicht soweit hergerichtet werden, dass ein KO Finale gestartet werden hätte können. Somit wurde die Qualifikation als Ergebnis für die Deutsche Meisterschaft Skicross gewertet.

Grafetstetter siegt vor Götze
In der Herren-Konkurrenz siegte Fabian Grafetstetter vor Thorsten Götze und Frank Maier. Bei den Damen gingen lediglich zwei Athletinnen an den Start und mit Birgit Großmann setzte sich auch die Siegerin der Crossmax Serie Deutschland durch. Zweite wurde Martina Pomper. Keine Überraschungen gab es in den beiden Junioren-Konkurrenzen, wo die beiden Junioren-Weltmeister Julia Manhard und Andi Schauer auch bei der Deutschen Meisterschaft ganz vorne waren. Manhard siegte vor Sarah Reisinger und Christina Manhard und Schauer verwies Andreas Tischendorf sowie Moritz Schmidt auf die Plätze.

Siegerehrung durch DSV-Vizepräsident
Als Ehrengast war auch DSV-Vizepräsident Peter Schlickenrieder vor Ort und nahm dabei die Siegerehrung vor. Er zeigte sich sehr beeindruckt von den Leistungen der Sportler im Skicross.