Beim FIS-Kongress im Mai in Portugal werden gleich mehrere wichtige Entscheidungen fallen. Neben dem Gastgeber für die WM 2011 wird auch eine neue Regelung für die Startreihenfolge bei Speedrennen gesucht.

Bremsen für den besseren Startplatz
Grund für die geplante Veränderung ist das ständig zu beobachtende 'Wettbremsen' der Stars in den für die Qualifikation relevanten Trainingsläufen. Um eine vermeintlich bessere, niedrige Startnummer zu erhalten, legen die Besten schon lange Bremsschwünge vor dem Ziel ein. Bei der Diskussion um die beste Lösung treffen dabei zwei unterschiedliche Interessen aufeinander.

Zwei Interessen kollidieren
Die Athleten und Verbände wollen eine Lösung vermeiden, nach der die Bestplatzierten erst mit Nummern um die 30 in umgekehrter Reihenfolge der Weltrangliste starten dürfen - wie es im Super-G derzeit der Fall ist. Gerade dort hatten die Favoriten in diesem Winter in mehreren Rennen keine reelle Siegchance mehr wegen ihrer hohen Startnummer. Auf der anderen Seite liegt es natürlich im Interesse der Organisatoren, die Rennen möglichst lange spannend zu halten. Ein Speedrennen, bei dem nach den ersten zehn Fahrern bereits alles entschieden ist, dürfte dem nicht entgegegen kommen. Was für eine Lösung nun zum Tragen kommt, ist noch völlig offen.