Man fühlte sich an die Zeit von Alberto Tomba erinnert, als Giorgio Rocca zu Beginn der Saison im Slalom einen Sieg nach dem anderen landete. Fünfmal in Folge triumphierte Rocca und holte damit auch verdient den Slalom-Weltcup. Die Krönung auf eine große Saison blieb dem Italiener aber verwehrt.

Bärenstark zwischen den Stangen
Beaver Creek, Madonna di Campiglio, Kranjska Gora, Adelboden und Wengen - in den ersten fünf Slaloms der Saison siegt nur Giorgio Rocca. Manchmal mit etwas Glück, da andere Konkurrenten wie Benjamin Raich ihre Führung im Finallauf nicht ins Ziel brachten, aber auch dank seiner großartigen Skitechnik holte der Italiener einen Sieg nach dem anderen und ließ so schon früh keinen Zweifel, wer der Slalom-Champion dieses Winters wird. Allerdings fiel er vor dem Großereignis vor eigenem Publikum in ein kleines Loch und konnte so den großen Wunsch der Italiener nach einer alpinen Goldmedaille bei Olympia nicht erfüllen. Dennoch war dieser Rocca das Maß aller Dinge in seiner Disziplin.