Der Olympiasieger der Abfahrt von 2002, Fritz Strobl aus Österreich, hatte beim Super-G in Gröden (ITA) die Lacher auf seiner Seite. Direkt beim Start stieg er auf den eigenen Skistock und legte eine Bauchlandung hin. Dennoch setzte er das Rennen fort.

Wer den Schaden hat ...
Dabei hatte Strobl in dieser Saison längst wieder in die Erfolgsspur gefunden. Nach dem ersten Saisonsieg in Lake Louise (CAN) galt er auch in Gröden als Sieganwärter. Vielleicht startete Strobl deshalb auch mit besonders viel Motivation - etwas zu viel, wie sich zeigen sollte. Nach einigen kräftigen Stockstößen stieg er tatsächlich auf den eigenen Skistock und fiel bäuchlings auf die Saslong. Zwar rappelte sich Strobl sofort wieder auf und fuhr das Rennen bis zum Schluss, doch kam er mit zehn Sekunden Rückstand auf den Sieger, seinen Landsmann Johann Grugger, ins Ziel - und durfte sich dort über den Spott der Kollegen nicht wundern.