Beim Abschluss der Schweizer nationalen Crossmax-Serie in Davos ging es nicht nur um den Gesamtsieg, das Rennen galt nach dem Ausfall der Heats in Grindelwald auch als nationale Meisterschaft. Diesen Titel konnten sich Michael Schmid bei den Herren und Franziska Steffen bei den Damen sichern. Die Crossmax-Series gewannen mit Thomas von Gunten und Seraina Murk jeweils Eidgenossen.

Schmid ab Qualifikation vorne
In Davos ließ Michael Schmid bereits bei den Time Trials keinen Zweifel an seinen Ambitionen aufkommen und absovierte die Strecke mit 42,93 Sekunden als einziger unter 43 Sekunden. Damit ließ das Schweizer Talent selbst die erfahrenen Österreicher Roman Hofer und Markus Wittner klar hinter sich. Auch sein Schweizer Rivale Thomas von Gunten blieb in 43,94 fast eine Sekunde über der Marke. In den Finalheats behielt Schmid dann die Nerven und setzte sich auch im Finale durch. Damit gewann er den Meistertitel. Für Thomas von Gunten blieb Rang zwei und damit der Erfolg in der Gesamtwertung der Crossmax Series. Dort landete Roman Hofer auf dem zweiten Platz, für Conradign Netzer (SUI) genügt in Davos der neunte Rang, um in der Gesamtwertung noch auf Platz drei vorzustoßen.

Murk verspielt Meistertitel
Bei den Damen zeichnete sich ein anderes Bild ab. Seraina Murk war als Führende der Gesamtwertung auch die Favoritin für den Meistertitel und hatte in der Qualifikation auch die schnellste Zeit. Doch im Finalheat musste Murk gleich zwei andere Skicrosserinnen passieren lassen, womit sich Franziska Steffen den Titel holen konnte. Rang drei reichte Murk dennoch, um die Crossmax-Series mit 340 Punkten klar zu gewinnen. Zweite an diesem Tag und auch in der Gesamtwertung wurde Anne-Patrice Gugger, die genau wie Emilie Serain insgesamt 240 Zähler erreichte, durch einen Tagessieg in Grindelwald aber vor Serain gewertet wird.

Niederer siegt bei den Junioren
Bei den Junioren konnte in Davos Armin Niederer das Rennen machen. Mit seinem zweiten Sieg gewann er auch die Gesamtwertung vor Gregor Vinzens, der in Davos dritter wurde. Dazwischen schon sich mit Peter Stähli ein weiterer Schweizer.