34 der besten Snowboarder und Freeskier der Welt boten den 5000 Zuschauern beim 11. O'Neill Xtreme by Swatch eine Show der Extraklasse. Am Ende eines perfekten Tages wurden fünf neue Xtreme Champions 2006 gekrönt. In der Snowboardwertung belegte der Xtreme-Veteran Cyril Neri aus der Schweiz den ersten Platz und wiederholte damit seinen Erfolg aus dem Jahre 1998. Seine Landsfrau Ruth Leisibach entschied die Damenwertung wie schon im Jahr zuvor für sich. Der Skicontest endete mit einem Patt zwischen Aurelien Ducroz aus Frankreich und Kaj Zackrisson aus Schweden. Beide zeigten Freeskiing der Extraklasse und hoben mit ihrer radikalen Performance und unglaublichen Lines das Freeskiing auf ein neues Niveau. Bei den Damen gelang der Italienerin Giulia Monego bei ihrer ersten Abfahrt vom Bec des Rosses auf Anhieb der Sieg.

Ultimative Herausforderung
Aufgrund des extremen Wettkampfcharakters des Events beschlossen die Organisatoren den Contest um einen Tag vorzuverlegen. Somit konnten die Rider den 11. O'Neill Xtreme by Swatch unter besten Schneebedingungen und bei optimalen Sichtverhältnissen bestreiten. Die Nordflanke des Bec des Rosses ist ein extrem steiler, mit mächtigen Felsen durchsetzter Hang. Für viele der 5000 Zuschauer, die sich am Col des Gentianes (3000m) einfanden um von dort den weltweit größten Freeride Event zu verfolgen, sah dieses Face unbefahrbar aus. Für die 34 Telnehmer hingegen verkörpert der Bec die ultimative Herausforderung als Freeride-Wettkampf bei der ein gehöriger Adrenalinschub und extreme Lines garantiert sind.

Rasante Runs
Seit zehn Jahren steht der O'Neill Xtreme by Swatch für zwei Dinge: atemberaubendes Big Mountain Freeriding und blauen Himmel mit strahlendem Sonnenschein. Dies galt auch für den diesjährigen Contest. Als die Sonne das erste Licht auf den Gipfel warf, konnte die Show beginnen. Beim Skicontest zeigten 16 Männer und Frauen auf dem North-Face des Beces des Rosses eine Vielfalt an neuen, irren Lines die den Zuschauern jede Menge atemberaubende Momente bescherten. Spektakuläre Cliffdrops und rasante Runs durch enge Felsrinnen waren keine Seltenheit. Die Show der Freeskiier brachte die Zuschauermenge zum brodeln und bot einen gebührendes Finale für einen herausragenden Event.

Zwei Sieger
Bei den Männer konnten die Judges die hervorragenden Runs von Kaj Zackrisson (SWE) und Aurelien Ducroz (FRA) nicht unterscheiden, so dass beide auf dem obersten Platz des Podiums standen. Olivier Meynet (FRA) verbuchte den dritten Platz für sich. "Danke Verbier", sagte ein begeisterter Kaj Zackrisson. "Als ich hier ankam war ich extrem nervös. Als ich mir gestern diesen Berg mit all seinen Felsen angesehen hatte, wusste ich wirklich nicht, wo ich lang fahren sollte. Im Startgate war ich dann noch viel nervöser aber als ich dann losgefahren bin war es ein unglaubliches Gefühl. Ich habe von den anderen Ridern viele Tipps bekommen und somit möchte ich mich bei allen von Euch und den Organisatoren dieses unglaublichen Events bedanken. Ich bin so froh hier zu sein", meinte er.

Großartige Leistung von Monego
Bei den Damen fuhr die Italienerin Giulia Monego eine unglaubliche Line am Bec des Rosses die ihr den obersten Platz auf dem Siegerpodest einbrachte. Stina Jacobsson (SWE) und Marja Persson (SWE) folgten auf den Plätzen zwei und drei.

Neues Auto für Zackrisson
Der 'Xtreme Riders Award' ging ebenfalls an Kaj Zackrisson, der mit einem NISSAN NAVARA Double Cab 174 PS seine Heimreise antreten durfte.